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Posts Tagged ‘Reinhard Mey’

Es war gelungener Auftakt zu seiner Tournee, Reinhard Mey, 2,5 Stunden nur er und seine Gitarre und ich war dabei.

Fast kommt er mir vor wie ein alter Freund. So viele Jahre, so viele Konzerte, die ich miterleben durfte. Ich bin wie immer begeistert von seinem Können, seiner Stimme, seinen Texten und von ihm, dem Menschen Reinhard Mey. Er berührt mich, stößt Gedanken an, die sich weiterzudenken lohnen. Selbst Titel, die vor vielen Jahren geschrieben wurden haben an Aktualität nicht verloren. Zum Beispiel „Sei wachsam“ – ist das nicht ein Lied, das genau zu einer Zeit wie dieser passt? (1996 geschrieben)

Er spielt die Gitarre perfekt und da ich selbst Gitarre spiele und einige seiner Lieder „nachsinge“ und spiele, weiß ich, wie viel Konzentration da erforderlich ist, die ellenlangen Texte mit Begleitung rüberzubringen. 2,5 Stunden ohne nenneswerte Patzer. Er ist ein Könner!

Die Halle war ausverkauft, es herrschte eine ganz besondere Atmosphäre, ja teilweise war es so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Das hat was! Und wenn dann das Publikum aufgefordert wird, in einen Refrain mit einzusteigen und es tut dies leise und unaufgeregt, dann ist Gänsehaut vorprogrammiert. Bei mir war das so und ich denke, dass es den meisten Besuchern so erging.

Danke, Reinhard Mey!

 

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Heute Abend gehe ich ins Konzert, ich freue mich schon sehr. Seit 1972 besuche ich die Konzerte von Reinhard Mey immer dann, wenn er in unserer Region auftritt. Das letzte Mal habe ich ihn vor drei Jahren gehört. Heute ist es nun wieder so weit. Ob er wohl eines meiner Lieblingslieder spielen wird? (Sicherlich, da er immer auch ein paar seiner älteren Lieder spielt und ich mag so viele!) Herbstgewitter ist nur eines davon, ein wunderbares Liebeslied.

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Gestern war ja das Konzert von Reinhard Mey, auf das ich mich so gefreut habe. Es war wunderbar und, das sage ich immer, das schönste Konzert von ihm bisher. Dabei habe ich all seine Konzerte so sehr genossen. Immer unter anderen Lebensbedingungen, denn in den vielen Jahren sweit 1972 habe ich mich verändert, er auch, die Texte weniger, denn seine alten Lieder sind nach wie vor gut und hörenswert. Gestern gab es nur ein einziges von den alten Liedern, aber eines, das ich besonders liebe: Herbstgewitter.
(Stimmt gar nicht, in den Zugaben war noch „Gute Nacht Freunde“ zu hören.)

Die meisten anderen Titel hatte ich schon gehört, aber ich kannte sie noch nicht so gut. Dann gab es noch ganz neue Lieder und es war keines dabei, das mir nicht gefallen hätte.

In der Stadthalle in Bielefeld habe ich ihn schon oft gehört, aber auch an anderen Orten hier in der Region. Immer steht er da mit seiner schwarzen Jeans, einem schwarzen Hemd und seiner Gitarre, ganz allein auf der Bühne und singt – ohne einen einzigen Patzer, seine langen Chansons, deren Texte einerseits unter die Haut gehen, aber auch immer mal wieder einen Lacher herausfordern und das lässt die Konzerte lebhaft werden. Das Publikum ist mit vollem Herzen dabei. Viele hat man schon oft gesehen, aber es kommen immer wieder neue dazu – auch ganz junge Menschen. Das freut mich besonders.

Stehende Ovationen am Schluss, Zugaben von seiner Seite. Eine wahre Leistung, so ein Konzert zu halten, fast drei Stunden volle Konzentration, voller Einsatz der Stimme und das Einbeziehen des Publikums, was wieder gelang.

Ich war einige Male zu Tränen gerührt, manchmal kullerten sie auch ungehemmt unter der Brille weg – ist doch egal, ich schminke mich nicht vor Reinhard Mey Konzerten, weil ich weiß, dass ich heule. Und anschließend fühle ich mich so gut verstanden, denn er singt, was ich denke und trifft meinen Nerv genau.

Ein Highlight am Schluss:
„Ich fühle mich mit Bielefeld verbunden, zum einen, weil ich so gern „Mändelchen“Pudding gegessen habe (Dr. Oetker), zum zweiten, weil hier ein guter Freund zu Hause ist, der auch heute hier im Publikum sitzt und leider erkältet ist, sonst hätte ich ihn auf die Bühne gebeten, es ist Hannes Wader und zum dritten Bethel, diese großartige Einrichtung, die so viel Gutes tut. Deshalb bleibt meine Gage des heutigen Abends hier in Bielefeld und ist für Bethel bestimmt!“
(ziemlich frei zitiert von Frau Klatschmnohnrot, aber sinngemäß richtig).

Es war ein toller Abend, einer, den ich nicht vergessen werde. Danke, Reinhard Mey.

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Der Name, den ich gesucht hatte neulich, ist wiedergefunden. Diesmal klappte es nicht durch traumgooglen, ich las die Zeitung und fand einen ähnlichen Namen. Da machte es „klick“ und er war wieder da. Ich habe ihn jetzt aufgeschrieben, damit mir das (zumindest mit DEM Namen) nicht wieder passiert.
Ansonsten bin ich gerade im Leben verstrickt, entwirre hier, entwirre da und stricke dann wieder ein paar Maschen (Stunden) weiter.
Der Herbst ist nun richtig eingezogen, ich habe die dickere Jacke bereits wieder rausgeholt und versuche, mich so oft wie möglich draußen aufzuhalten. Die Luft tut mir gut und die Farben berauschen mich sogar ein wenig. Ich bin noch immer nicht wieder ganz gesund. Immer wenn ich denke „Heute gehts wieder“, dann kommt irgend ein neues Zipperlein und deshalb bin ich hier auch gerade so still.
Am nächsten Montag habe ich was Schönes vor, ich gehe in das Reinhard Mey Konzert in Bielefeld (ich geh immer hin, wenn er hier irgendwo in der Nähe ist, seit 1972 schon). Darauf freue ich mich schon sehr.

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