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Posts Tagged ‘Nanowrimo’

Eigentlich sind ja alle Monate des Jahres Schreibmonate für mich, aber der November nimmt nochmal einen ganz besonderen Stellenwert für mich ein. Früher habe ich beim NANOWRIMO mitgemacht, 50.000 Wörter in einem Monat. Davon habe ich mich aber verabschiedet, denn außer ganz viel „heißer Luft“, ist bei mir nie viel dabei herausgekommen. Seit dem letzten Jahr nutze ich diesen Monat verstärkt dafür, einen Adventskalender zu schreiben und der muss keine 50.000 Wörter haben, denn das will ja niemand lesen. Im letzten Jahr war es der Tieradventskalender „Weihnachten im Stall“, der ca. 10.000 Wörter verbraten hat. Lang genug, finde ich.

Heute geht es also wieder los. Ich habe ja schon erzählt, dass mein Konzept bereits steht, ab heute geht es asns Schreiben und pünktlich zum 30.11. werde ich dann fertig sein und euch meinen Kalender präsentieren dürfen.

Heute, als kleiner Vorgeschmack, mein erstes Mindmap dazu. Ich arbeite gern mit Mindmaps, weil ich da so schön meine Gedanken fließen lassen kann. Die Methode hat sich für mich bewährt.

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Mindmap Dezember RMzV

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Eigentlich fängt es bereits im September an, im Oktober aber nimmt das  Grübeln richtig Fahrt auf.

Worum es geht? Nein, es ist nicht der Herbstblues, den kenn ich nicht, weil ich ein Herbstkind bin. Ich liebe den Herbst, mit all seinen Farben und Facetten.

Es geht um etwas Anderes, den NANOWRIMO.  Ich gehe davon aus, dass die meisten meiner Leser wissen, was das ist. Für die anderen kurz erklärt: es ist der NationalNowelWrirtingMonth, der immer vom 1. – 30. November eines Jahres stattfindet. Fünf Mal habe ich mich daran beteiligt, im November also geschrieben was das Zeug hielt und jedes Mal habe ich gesagt: Das war das letzte Mal!

50.000 Wörter innerhalb von 30 Tagen zu schreiben, das geht und es ist sogar jedes Mal etwas Nützliches dabei herausgekommen, also Texte, die ich anschließend verwenden konnte. Aber es sind keine Romane im eigentlichen Sinne entstanden.

Diesmal mache ich (wahrscheinlich) nicht mit, oder vielleicht doch? Ich weiß es noch nicht. Erstmal den Adventskalender fertigschreiben (Das wollte ich auch seit Jahren „eigentlich“ nicht mehr machen). Ach, egal, was kümmert mich der Quatsch, den ich gestern erzählt habe. Einfach machen! Weil’s Spaß macht!

Ich lasse euch dann wissen, ob (welches Thema) ich diesmal mitschreibe beim NANO.

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So, der NANOWRIMO ist gelaufen, ich habe die Wörterzahl nicht geschafft, aber ich bin zufrieden, denn in diesem Jahr habe ich es geschafft, bei mir und meinem Text zu bleiben, schön fortlaufend zu schreiben und meine Geschichte gefällt mir auch. Ich werde sie fertigmachen, ist sie doch längst nicht mehr Teil eines Wettberwerbs, sondern ein Teil von mir geworden. Unterstützung und Motivation habe ich bei Alraune und Werkstattschreiber erhalten, wofür ich mich herzlich bedanken möchte.

Zwischendurch habe ich sogar noch einigen Weihnachtstexte geschrieben und am Ende des Jahres werde ich auf viele, viele Wörter blicken können, die zu Geschichten zusammengefügt wurden und das ist ein gutes Gefühl.

Hier noch ein paar Wörter von gestern, erlebte Geschichte:

„Du, Oma?“, fragt Lukas. „Warum zieht Tante Judith denn in eine andere Wohnung?“

„Sie möchte mit ihrem Roman zusammen in einer Wohnung leben!“

„Hat sie den Roman ganz gern?“

„Ja, ich denke, dass sie ihn liebt, sonst würde sie ja nicht mit ihm leben wollen!“

„Du, Oma?“

„ja, Lukas?“

„Hast sie dich denn dann gar nicht mehr lieb?“

Mir kommen die Tränen und ich schlucke dreimal bevor ich antworte:

„Sie hat mich noch immer lieb, aber irgendwann werden Kinder groß und dann leben sie ihr eigenes Leben. Auch zieht sie ja nicht weit weg, sie wird uns besuchen und wir können sie besuchen!“

Lukas überlegt einen Moment, dann nimmt er mich in den Arm und drückt ganz dolle:

„Ich liebe dich, Oma!“

Jetzt rollen grad wieder die Tränen, ich bin ein glücklicher Mensch und manchmal kullern halt Glückstränen!

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