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Posts Tagged ‘missglückt’

Heute habe ich einen wunderbaren Morgenspaziergang gemacht und das Herbstwetter und die herrliche Sonne genossen.
Wieder zu Hause schrieb ich an meiner aktuellen Geschichte, die fast fertig war. Mittlerweile war ich bei der dritten Überarbeitung angekommen und bis auf ein paar Kleinigkeiten ganz zufrieden. Es fehlte lediglich noch eine Prise Gewürz, welches weiß ich nicht, deshalb ließ ich sie offen und kochte meinem Mann erstmal sein Mittagessen. Vergnügt werkelte ich in der Küche, putzte noch hier und da und summte leise vor mich hin.
Gestern Abend hatte ich noch ein Strickwerk beendet und mir kam der Gedanke, dass ich das schnell noch in die Waschmaschine geben könnte, damit ich es nachher noch in der Sonne trocknen konnte.
Da noch etwas Zeit bis zum Mittagessen blieb, wollte ich noch einmal meine Geschichte lesen. Leider hatte mein Computer in dieser Zeit ein Update gemacht und wenn sonst die ungespeicherten Dateien immer wiederhergestellt werden konnten, so war es dieses Mal nicht so. Ich hatte die Datei nicht gespeichert und ich habe dann wirklich alles versucht, ich fand sie nicht mehr! Verflixt und zugenäht!

Da mir der Inhalt aber noch sehr geläufig war durch die vielen Überarbeitungen, tröstete ich mich mit dem Gedanken, dass ich sie nachmittags ja ganz leicht wieder aufschreiben konnte. Es waren auch nur ca. drei Seiten. Das würde ich verschmerzen.

Mittlerweile war die Waschmaschine mit dem Wollprogramm fertig. Ich holte voller Stolz drei Schals und das neu gestrickte Dreiecktuch aus der Maschine, alles roch schön frisch! Ich wollte die Teile auf dem Wäschereckchen ausbreiten, als ausgerechnete das neue Tuch an einer Schraube hängenblieb und … ein Faden zerriss. Malheur Nummer zwei für diesen Tag! Verflixt und zugenäht, im wahrsten Sinne des Wortes, da werde ich flicken müssen, wenn das Teil trocken ist. (Foto mache ich später, sonst lasse ich noch das Handy fallen oder es passiert sonstwas.)

So, die Geschichte steht wieder und oh Wunder: das Gewürz, das noch fehlte, ist nun wie von selbst mit hineingeflossen. Überhaupt ist sie doch etwas anders geworden, als ich sie in Erinnerung hatte. Das kann ja kein Zufall sein, nicht wahr?
Heute Abend flicke ich dann mein Strickwerk und zeihe folgenden Schluss aus meinen Erlebnissen:

Nie wieder werde ich meinen Schreibtisch verlassen, ohne die Arbeitsdatei gespeichert zu haben!
Und: ich werde mir ein neues Wäschereck besorgen!

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