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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Fühle mich beobachtet

Irgendwie fühlte ich mich heute beobachtet, als ich so durch die Weihnachtsabteilung eines kleinen Kaufhauses ging. Überall glitzerte es und hunderte Augenpaare waren auf mich gerichtet, Engel, Weihnachtsmänner, Märchenfiguren … und ja, ein paar Menschen waren auch da. Deshalb bin ich dann auch schnell wieder gegangen, nachdem ich gefunden hatte, was ich suchte.

Drüben in meinem Geschichtenblog ist es schon weihnachtlich. Hier bei mir zu Hause aber noch nicht, da warte ich immer gern den Totensonntag ab, bevor ich dekoriere. 

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Wärmflasche – Stillstand – versorgen – weinrot – schräg

Das waren die Wörter, die heute in unsere Geschichten eingebaut werden sollten.

Lest bitte auch bei meinen Kolleginnen:

Martina und Lore

Zu früh für den Hundehimmel

Es hatte sich angefühlt, als ob jemand die Welt zum Stillstand gebracht hätte. Er hatte das Licht ausgeschaltet und eine große Käseglocke über meine kleine Hundewelt gestülpt, die jedes Geräusch fernhielt und jedes Eindringen verhinderte.
„Komisch“ dachte ich noch und wollte mich genauer umsehen, aber ich konnte mich nicht bewegen. Auch meine Stimme gehorchte nicht, als ich nach jemandem rufen wollte, der die Glocke wieder hochnähme. Doch plötzlich wurde es schwarz um mich herum, tiefschwarz und kalt.
Als ich wieder zu mir kam und vorsichtig mit den Augen blinzelte, nahm ich leise Stimmen wahr.
„Da ist sie wieder!“, sagte eine fremde Stimme und jemand streichelte meinen Rücken.
„Gott sei Dank!“ Das war Frauchen, wie gern hätte ich mit dem Schwanz gewedelt, aber das ging nicht. Nicht einmal den Kopf konnte ich anheben, dabei hätte ich mein Frauchen so gern angeschaut.
„Was machst du nur für Sachen, Assi. Wir haben uns solche Sorgen gemacht!“, sagte Frauchen jetzt und ganz nah klang ihre Stimme, so nah, dass ich beinahe ihren Atem wahrnehmen konnte. Aber ich konnte sie nicht sehen. Sie hielt ihre Hand an meine Nase und tätschelte mich sanft. Oh, wie gut das tat. Ich schnupperte und konnte gar nicht genug davon bekommen.
„Sie hat Sie erkannt! Das ist ein sehr gutes Zeichen!“, sagte die andere Stimme nun wieder. Das war auch eine Frau und ich mochte ihre Stimme auf Anhieb. Aber warum sollte ich mein Frauchen nicht erkennen? Das leuchtete mir nun gar nicht ein. Schließlich kannte ich sie schon mein Leben lang und ich kann euch sagen: Sie ist das beste Frauchen der Welt, das vergisst man doch nicht.
Ich erinnerte mich daran, dass mir plötzlich so kalt war und dass es dunkel wurde. Nun, dunkel war es noch immer, aber ich lag offensichtlich auf einer Wärmflasche, so einer, wie Frauchen sie auch besaß. Oft lagen wir abends gemeinsam auf der Couch und dann durfte ich auch mal eine Weile auf die herrliche Wärmflasche, die so herrlich nach meinem Frauchen roch. Das fühlte sich gut an. Doch warum konnte ich nichts sehen? Das war doch seltsam. Mir tat nichts weh, mir war warm, aber es war dunkel.
„Sicher können wir den Verband schon bald abnehmen, damit sie auch wieder etwas sehen kann!“, sagte die fremde Stimme jetzt. „Sie bekommt dann einen Trichter, damit sie sich nicht kratzen kann und ihre Wunden in Ruhe lässt!“
Wunden? Was war denn nur passiert? Hatte ich etwa wieder ein Kämpfchen mit dem Nachbarhund gehabt? Nein, daran würde ich mich erinnern.
„Sie hat viel Glück gehabt. Der Fahrer, dem sie vor das Auto gelaufen ist, hat sich liebevoll gekümmert und so konnten wir Assi sofort von der Straße holen und sie versorgen. Was für ein Glück, dass Sie gerade in der Nähe waren, Frau Doktor!“
Aha, so langsam dämmerte es, ich war vor dieses blöde Auto gelaufen. Weinrot war es, das weiß ich noch und ich weiß auch, wohin ich wollte. Schräg gegenüber stand mein Freund Mattis auf dem Bürgersteig. Zu dem wollte ich, ja genau! Oh je, der arme Mattis, was der wohl für einen Schreck bekommen hat. Das muss ich unbedingt wieder gut machen. Wenn es doch nur nicht so dunkel wäre.
Ich versuchte ein kurzes Wuff und als das gelang, wurde ich mutiger und bellte.
„Hey!“, rief Frauchen. „Das klingt gut, jetzt bist du richtig wach, meine Süße. Aber du musst dich noch ausruhen, damit du wieder ganz gesund wirst, hörst du?“
Klar, das hatte ich gehört, aber jetzt wollte ich was sehen, unbedingt.
Mein Kopf wurde ein wenig angehoben und man steckte ihn in einen Trichter. Dann wurden meine Augen vom Verband befreit und tatsächlich, es wurde hell. Zuerst sah ich noch verschwommen, aber ich konnte sehen. Die Frau Doktor leuchtete mit einer grellen Lampe in meine Augen, das war nicht angenehm, musste aber wohl sein. Als sie dann sagte: „Sie sieht!“ und dabei ganz glücklich klang, da war ich auch glücklich und wie glücklich ich war und mein Frauchen auch, das kann man kaum beschreiben. Die da oben im Hundehimmel würden noch ein bisschen auf mich warten müssen. Ich hatte es noch einmal geschafft!

© Regina Meier zu Verl

Photo by Lisa Fotios on Pexels.com

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Ankündigung

In meinem Geschichtenblog geht es ab heute los mit adventlichen und weihnachtlichen Geschichten und Gedichten, da ich so viele neue geschrieben habe, die dann im Dezember zum Vorschein kommen werden und aktuell schon viel nach „Weihnachten“ gesucht wird.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr drüben mal reinschaut und mir auch dort evtl. folgt (einige tun das schon, vielen Dank!)

Hier gehts lang … KLICK

Der Weihnachtskaktus blüht ja auch schon, warum also keine Weihnachtsgeschichten jetzt?

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Zwischenmeldung

Danke vielmals für Eure netten Kommentare, Likes und den Zuspruch, den ich hier erfahren durfte.
Leider hat sich die Situation nur insofern verändert, als dass ich mich an den Gedanken gewöhne, der höchstwahrscheinlich unabänderlich ist. Irgendwann kann ich vielleicht drüber schreiben, momentan geht das noch nicht.
Also stürze ich mich in Arbeit, versuche einmal täglich einen langen Spaziergang zu machen und lese am Abend so lange, bis mir die Augen zufallen. Es kann dann trotzdem noch sein, dass ich nachts grüble, aber in der letzten Nacht habe ich tatsächlich einmal wieder richtig „durchgeschlafen“.

Was mir gerade gut hilft, ist das Aufnehmen von Geschichten, dabei vergesse ich alles um mich herum und da ich sehe, dass es in unserem Herbstblog super angenommen wird (die Klickzahlen sprechen für sich), ist das sehr ermutigend! Also, weiter geht es.

Euch allen noch einmal vielen Dank für Euren Zuspruch, die Besuche und für jedes Like, es tröstet wirklich sehr!

Photo by Ann H on Pexels.com

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Kein guter Tag

Er begann eigentlich gut, dieser Mittwoch. Ich fühlte mich ausgeruht und ausgeschlafen, mit tat nichts weh, als ich aufstand heute morgen, was ja auch immer was wert ist. Ich hatte Pläne, was heute so erledigt werden sollte/musste und ich freute mich auf Textarbeit, an Texten, die fast fertig sind und in der Vorweihnachtszeit veröffentlicht werden sollen.
Das Wetter, hier regnet es, ist gerade gut für solche Unternehmungen. Es ist warm in meinem Zimmer, schön hell und ich habe mir einen leckeren Tee gekocht, als ein Gespräch auf mich zukommt, dass den Tag von einer Minute zur anderen zu einem schrecklichen Tag macht!
Und nun sitze ich hier und heule und kann noch nicht einmal erzählen, worum es geht … denn, wenn ich es ausspreche, dann wird es vielleicht noch wahrer und so bleibt mir ein Fünkchen Hoffnung, dass sich alles wieder richten wird. Irgendwie!

P.S. Ich bin nicht krank, auch niemand in meiner Familie! Also sorgt euch nicht, ich kann nur nicht drüber reden! Es musste aber raus!

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Burg – Landschaft – pflücken – mächtig – bezaubernd

Das waren die Wörter, die in die Geschichte eingebaut werden mussten.
Schaut bitte auch, was meinen Kolleginnen
Martina und Lore dazu eingefallen ist.

Hey, was geht ab?

Manchmal, wenn ich gerade nichts zu tun habe und das Wetter einigermaßen okay ist, dann schnappe ich mir mein Fahrrad und radele einfach so durch die Landschaft. In meinem Rucksack habe ich immer einen Müsliriegel und eine Flasche Wasser bei mir, für alle Fälle.
Letzten Monat habe ich unterwegs noch viele Brombeeren gefunden, die ich mir für ein kleines Picknick abgepflückt habe, aber in diesem Monat gibt es nichts mehr zu naschen in der Natur, es sei denn, man kommt an einer Streuobstwiese vorbei und findet noch ein paar Äpfel im Gras.
Heute ist wieder so ein Tag, nichts zu tun und Langeweile treiben mich auf meinen Drahtesel und schon geht’s los. Gerade habe ich die Heimatstraße verlassen und bin um die Ecke gebogen, da treffe ich meinen Freund Nick. Auch er sitzt auf seinem Fahrrad und guckt so, als sei ihm genauso langweilig wie mir.
„Na Nick, was geht ab?“, frage ich und fühle mich mächtig cool. Dieses „was geht ab“ wollte ich immer schon verwenden, hab’s aber meist vergessen, oder es fiel mir einfach nicht ein, wenn’s gepasst hätte.
Nick grinst, wobei seine riesige Zahnlücke sichtbar wird. Er ist spät dran mit dem Zahnwechsel. Ich habe das längst hinter mir.
„Hi Bine! Bisschen chillen! Und du so?“, antwortet Nick und dreht seine Kappe auf dem Kopf um, so dass der Schirm nach hinten zeigt.
„Dito!“, sage ich. Das habe ich von Papa gelernt, er sagt das gefühlt 100 Mal am Tag. Irgendwie passt es immer, oder?
„Na dann!“, sagt Nick und tritt wie ein Wilder im Leerlauf in die Pedale. Warum er das macht, weiß ich nicht, vielleicht einfach nur, um etwas zu machen, oder so.
„Wir können ja gemeinsam nichts machen!“, schlage ich vor und bin erstaunt, dass Nick sofort zustimmt.
„Geht klar!“, sagt er und legt einen Gang ein. „Komm mit!“, ordnet er an und ich folge ihm. Mal gucken, was er vorhat, kann nicht schlimmer sein als die öde Langeweile, oder?
Wir fahren Richtung See und mir schwant, was er vorhat.
„Kommt jetzt wieder die Nummer mit deiner Rosinentante, oder wie die heißt?“, frage ich.
„Boah, bis du blöd!“, sagt Nick und spuckt auf den Boden. „Du hast keine Ahnung von nichts!“, fügt er hinzu. Ganz rot ist er im Gesicht nun. Sicher ärgert er sich über mich. Tja!
Ganz ehrlich, ich finde mich selbst auch gerade etwas blöd. Ich versuche das zu retten, indem ich vorschlage:
„Sollen wir wieder eine Sandburg bauen, wie letztes Mal?“
Nick antwortet nicht, er fährt aber unbeirrt weiter. Ich düse schweigend hinterher. Nach einer Weile sage ich: „Ich bin auch gern wieder das bezaubernde Burgfräulein!“
Nick grinst. „Oh ja, und dann komme ich mit meiner Rosinante angeritten und rette dich vor den Banditen, ne?“
„Okay, aber diesmal wird nicht geknutscht, versprochen?“, bestimme ich, weil er mir letztes Mal so einen feuchten Schmatzer aufgedrückt hat, mir ist heute noch schlecht.
„Geht klar!“, sagt Nick und daran hält er sich auch. Ist halt ein guter Freund, der Nick!

© Regina Meier zu Verl

Photo by Pixabay on Pexels.com

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Spaziergang

Heute haben wir, Schwiegersohn, Nora und ich, einen schönen Rundgang um unseren See gemacht. Alles ist schon so schön bunt geworden und es war angenehm von der Temperatur her und auch so, denn es waren noch fast keine anderen Leute unterwegs.

Ich habe es genossen und wieder mal gedacht, dass man das jeden Morgen machen sollte. Wer hindert mich daran? Keiner (oder vielleicht der innere Schweinehund!) Die Gänse sind übrigens Lockengänse, wenn ich das richtig recherchiert habe, Sehen sie nicht toll aus? Ich werde ihnen eine Geschichte widmen!

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Reizwortgeschichte

Der Streit zwischen Nebel und Herbstwind

Zu verarbeiten waren die Wörter: Herstwind – Kuscheldecke – trinken – basteln – bunt

Lest bitte auch bei meinen Kolleginnen:

Lore    

Martina

Der Streit zwischen Nebel und Herbstwind

„So langsam aber sicher wird es mir zu bunt mit dir!“, schimpfte der Nebel mit dem Herbstwind. „Weh woanders und lass mich in Ruhe nebeln!“

Die Geschichte ist in mein Geschichtenblog gezogen, KLICK bitte hier!

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Dies, das und jenes :)

Ich versuche gerade, mich selbst zu überlisten, indem ich mir ein Ordnungssystem ausklügele, durch das ich dann auch durchblicke. Im Laufe der Jahre sind so viele Texte entstanden, dass ich allmählich den Überblick verliere und manchmal nur staune, was ich das so aus den Tiefen meines Computer (auch aus meine alten Ordnern aus Papier) noch so zutage fördere.
Ab und zu kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, dass ich diese oder jene Geschichte geschrieben habe. Unglaublich.
Seit ich mein Geschichtenblog fülle, fällt mir das immer mehr auf. Wenn ich dann mal alle Geschichten drin habe, dann hat es noch immer kein einfaches System, das ist mir am WE bewusst geworden und schon habe ich mir was Neues überlegt – hoffentlich funktionierts. Ich werde berichten.

Zum Geschichtenblog geht es HIER – ich würde mich freuen, wenn ihr mir auch da folgtet (einige tun das schon und dafür bin ich sehr dankbar)

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Mal ein Test

Ich verstehe nicht, warum meine neuen Beiträge auf meiner Geschichtenseite nicht angezeigt werden im newsfeed. Das ist doch blöd und ich muss mich gar nicht wundern, dass nur einzelne Besucher kommen. Hier teste ich jetzt, ob es in meinem Hauptblog auch so ist, sorry für die blöde Testerei.

Sehr Ihr mein Geschichtenblog auch nicht? (Frage an die, die mir folgen)

EDIT: diesen Eintrag sehe ich im Reader, ich mache das gleiche nun mal im anderen Blog

EDIT 2 – hat geklappt, und seltsamerweise erschien nun der Artikel von heute morgen auch im reader, ich weiß nicht warum, aber es ist so.

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