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Archive for the ‘Socken’ Category

Für eine Freundin habe ich eine Mütze gestrickt, die aber leider zu klein war. Aufribbeln wollte ich sie nicht, also habe ich Lukas anprobieren lassen und sie passte und gefiel ihm sogar, auch wenn sie rot ist.

„Oma, da muss aber ein Bommel drauf, ein blauer!“, meinte er und natürlich wollte ich ihm diesen Wunsch erfüllen. Nun hatte ich lange keine Bommel mehr gemacht und eine Schablone dafür hatte ich auch nicht. Also habe ich das Internet bemüht und nach Macharten für Bommel gesucht. Ich habe mich dann für die „Mützenbommel mit Klorollen Variante“ entschieden und es hat geklappt. Natürlich könnte ich das noch ein wenig optimieren und so zog ich meinen (Tischler)-Mann ins Boot. Der wird mir nun heute eine Schablone anfertigen, die ich immer wieder mal nutzen kann, denn Mützenbommel sind voll im Trend. (Die Fellvariante mag ich nicht – auch nicht, wenn es sich um Kunstfell handelt).

Die neue Schablone zeige ich euch, wenn sie fertig ist, hier erstmal die Mütze und zwei Klorollenbommel.

(Die Socken sind ein Geschenk für mein Patenkind und ihren Mann, letzte Woche gestrickt)

P.S. Die Kategorie FRÜHLINGSGESCHICHTEN füllt sich so nach und nach!

 

 

 

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2017-09-09 14.55.33

Bockermänner

Kennst du das? Du hast ein Paar Lieblingssocken und glaubst, dass du ohne diese Socken nicht leben kannst. Deine Oma hat sie gestrickt, mit viel Liebe und Mühe. Dann passiert folgendes: du hast Kartoffeln reingepflanzt! Kennst du nicht? So sagen wir bei uns, wenn sich die große Zehe, oder gleich beide, durch die Spitze den Weg nach draußen verschaffen und vorwitzig ins Freie schauen. Natürlich ziehst du diese Socken an, solange das Loch noch klein genug ist. Du denkst drüber nach, ob es im Laufe des Tages passieren könnte, dass du die Schuhe ausziehen musst. Zum Beispiel beim Arzt. Dann geht das natürlich nicht. Nichts ist peinlicher, als Löcher in den Socken zu haben. Gut, es gibt noch Peinlicheres, aber die Lochsocken sind schon in Kategorie Eins der Dinge, die man vermeiden sollte.

Irgendwann stellst du entsetzt fest, dass der große Bockermann sich völlig durchgekämpft hat.  Dann ist die Zeit gekommen, etwas zu unternehmen. Wenn man nicht stopfen kann, hilft es eine Weile, eine dünne Socke drunter zu ziehen. Aber das ist keine Dauerlösung.

Du bewaffnest dich also mit Stopfnadel und Garn und wagst den ersten Stopfversuch. Wie hat Oma das gemacht? Ach, wenn man sie doch fragen könnte.

So schwer kann es aber nicht sein. Einmal den Vorgang in Gedanken durchgespielt, dann geht es los. Zuerst schaffst du ein Gitter, dafür wird Faden neben Faden über das Loch gespannt. Der zweite Schritt folgt sogleich, in der anderen Richtung wird dann die Wolle durch das Gitter gewebt, oben – unten – oben – unten und so weiter. Wie ein feiner Stoff spannt sich das Gewebte über das gerade noch klaffende Loch und schon ist der Schaden behoben. War doch ganz leicht und der Bockermann hat nun keine Chance mehr. Lieblingssocke gerettet!

Oma wäre stolz, sehr stolz. In Gedanken höre ich ihre Stimme:

„Und als nächstes lernen wir das Sockenstricken, nicht wahr?“

Ich nicke zur Bestätigung und schreibe in mein Tagebuch: Socken gestopft, hat Spaß gemacht. Morgen kaufe ich Wolle und ein Nadelspiel.

 

© Regina Meier zu Verl

 

 

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2017-12-07 18.29.58

Das sind keine Büchersocken, sondern ganz einfache Füßesocken

Büchersocken

„Was strickst du, Oma?“, fragt Maila und versucht auf meinen Schoß zu krabbeln. Sofort lege ich das Strickzeug zur Seite und helfe der Kleinen hoch.
„Ich stricke Buchhüllen, Maila.“
„Ist den Büchern denn kalt?“
Ich muss lachen, dabei ist die Frage ja eigentlich clever.
„Nein, kalt ist ihnen nicht, aber es sieht doch hübsch aus, findest du nicht?“
„Ja, Oma, aber warum strickst du Socken für die Bücher? Strick doch lieber für mich, vielleicht ein Paar pinke Socken!“
„Hast du denn noch gar keine in Pink?“, frage ich und wundere mich. Sie besitzt Socken in allen Farben. Das dachte ich jedenfalls.
Heftig schüttelt Maila den Kopf.
„Nein, habe ich nicht. Die, die ich hatte sind zu klein geworden, deshalb habe ich sie Greta geschenkt, die hat winzige Füße.“
Greta ist Mailas Puppe. Sie hat tatsächlich winzige Füße, selbst Mailas Socken werden zu groß für sie sein. Deshalb schlage ich vor, dass ich, sobald ich die Buchhülle fertig gestrickt habe, für sie und Greta ein Paar Partnersocken stricken werde.
Das gefällt ihr.
„Oma, wie lange dauert es denn, bis die Buchhülle fertig ist?“
„Nicht mehr lange, es ist die letzte Hülle, dann sind alle Bücher bestrickt“, erkläre ich ihr und zeige ihr die ersten drei dicken Bücher, die wunderbare Wollkleider bekommen haben.
„Sind das Geschichtenbücher? Liest du mir etwas vor?“, bettelt sie.
„Es ist meine Lebensgeschichte, Kind und ich werde dir gern etwas vorlesen, aber nicht aus diesen Büchern. Die kannst du lesen, wenn du selbst lesen kannst und ich nicht mehr da bin.“ Meine Stimme kratzt verdächtig und meine Augen füllen sich mit Tränen.
Glücklicherweise fragt Maila nicht weiter nach. Ich müsste ihr dann erklären, dass ich meine Lebensgeschichte in vier Teilen erzählt habe. Frühling, Sommer, Herbst und Winter heißen sie und in den entsprechenden Farben habe ich die Schutzhüllen gestrickt. Gerade arbeite ich am letzten Teil, der Winterhülle.
Ich entscheide, dass ich das Thema nicht vertiefen möchte und lenke ab.
„Wollen wir gemeinsam die Wolle aussuchen?“, frage ich Maila, die sofort Feuer und Flamme ist.
Gemeinsam durchforsten wir meine riesige Wollschublade und finden eine regenbogenbunte Wolle, die Maila verzückt aus der Schublade holt.
„Die ist aber schön!“, ruft sie begeistert aus. „Die möchte ich!“
Schnell lege ich ein passendes Nadelspiel dazu und verspreche, noch heute damit zu beginnen.
„Aber zuerst noch eine Geschichte!“, bestimmt Maila und sie besteht darauf, dass ich aus dem Frühlingsbuch lese. Ich lasse mich darauf ein, denn mein Lebensfrühling war bunt und unbeschwert. Also beginne ich:

„Es war ein Dienstag, der heißeste Dienstag des Jahres 1955. Das sagte meine Mutter jedenfalls. Der Tag meiner Geburt. Alle waren zu Hause versammelt und warteten auf mich. Aber ich ließ mir lange Zeit. Mein Opa Willi lief den ganzen Tag wie ein Tiger im Käfig auf und ab. Er war nervös, denn ich war ja sein erstes Enkelkind. Oma kochte und war auch ganz aufgeregt. Meine Mama war oben im Schlafzimmer und wartete auf mich.“

Maila schaut mich mit großen neugierigen Augen an. Sie findet es spannend und fragt nach:
„Und dein Papa? Wo war der?“
„Der musste arbeiten. Er kam erst am Abend, als ich schon auf der Welt war und selig in meiner Wiege schlief.“
Ich zeige Maila ein Foto.
„Schau, das bin ich, da bin ich erst ein paar Stunden alt. Mein Papa hat das Foto gemacht.“
Meine Tochter ruft uns zum Abendessen, deshalb schließe ich das Buch und verspreche, am nächsten Tag weiter zu erzählen. Maila drückt mir einen dicken Kuss auf die Wange.
„Du warst ein süßes Baby, Oma, fast so süß wie ich!“, sagt sie und dann hüpft sie in die Küche und ermahnt mich noch, schnell nachzukommen, denn ihr Hunger sei soooooo groß. Dabei breitet sie die Arme aus und zeigt, wie groß er ist.
Wie gut ist es, dass ich mit dem Winterbuch gerade erst angefangen habe. Ich werde noch vieles erleben, das ich dort hineinschreiben möchte, sooooo vieles.

© Regina Meier zu Verl 2015

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Ein Drittel des Adventskalenders ist schon veröffentlicht. Die Zeit rast dahin … Ein Dankeschön an alle, die sich trotzdem die Zeit nehmen, den Kalender zu lesen. Ich freue mich darüber sehr.

Ich bin noch in meiner Weihnachtswerkstatt beschäftigt, einige Dinge sind erledigt, andere müssen noch fertiggestellt werden – es glühen die Stricknadeln, aber das macht mir wirklich sehr viel Spaß. Nebenbei kann man wunderbar Hörbücher anhören. Ich höre zur Zeit „Der verbotene Liebesbrief“ von Lucinda Riley. Beim Stricken kann ich mich wunderbar auf den Text konzentrieren – es ist wirklich ein Genuss.

Ich wünsche allen einen schönen zweiten Advent und tauche mal wieder ab.

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Das Nadelspiel war deprimiert,
es wollte lustig strickend klappern,
doch wer sich aufgibt, der verliert,
drum fing das Spiel laut an zu plappern.

2017-09-10 11.58.51

„Es regnet und der Wind ist kalt,
ihr Leute, ihr müsst fleißig stricken,
kauft Wolle und beginnt recht bald.
Der Herbst hat schließlich seine Tücken!“

 

Doch so sehr es sich beschwerte,
es blieb bei der Untätigkeit,
bis ein Mensch es doch erhörte,
der nahm sich endlich etwas Zeit.

 

„Wenn man was will, muss man es sagen,
nicht schweigen oder weinen gar,
man muss auch einfach mal was wagen,
glaubt es mir ruhig, denn es ist wahr!“

 

Beglückt klappert das Nadelspiel,
manchmal fehlt zum Glück nicht viel!

© Regina Meier zu Verl

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… sind Gold wert und schützen vor Erkältungen. Wenn ich nicht schreibe, lese oder musiziere, dann stricke ich. Hier sind mal die letzten 5 Paar Socken. Fast jede Woche entsteht ein neues Paar. Kindersocken schaffe ich schonmal an einem Abend. Momentan verwerte ich Reste, bevor ich mal wieder Wolle shoppen gehen darf.

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Ich bin heute zum Kaffee eingeladen. Meine Freundin hatte Geburtstag und ich bringe ihr statt eines Blumenstraußes lieber Eingemachtes mit. (grüne Froschsocken Gr. 38 selbstgestrickt und Marmelade Himbeer/Mango selbstgekocht). Zumindest die Socken halten viel länger als Blumen, bei der Marmelade bin ich da nicht so sicher! 2017-02-02-12-54-12

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sind Gold wert, gerade jetzt, denn draußen ist es lausig kalt! Deshalb ist bei mir stets ein Paar auf den Nadeln. Diese hier sind für meinen Schwager. Es ist das zweite Paar in diesem Jahr und die nächste Wolle wartet schon. Also los! (Das erste Paar in Neongrün hat mein Enkel bekommen, habe leider vergessen, sie zu knipsen)2017-01-06-09-53-22

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