Archiv der Kategorie: Gedichte

Der alte Eichbaum

Als ich Kind war, spielte ich mit meinen Freunden in einem nahe gelegenen Wald. Wir bauten Buden und konnten uns stundenlang dort aufhalten. Jeder von uns hatte einen eigenen Baum, auf den nur er klettern durfte. Mein Baum war eine … Weiterlesen

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Zwischenwelt

Wie von selbst gleitet die Feder übers Papier, schreibt Worte, Sätze, Gefühle auf, die sie nicht vergessen möchte. Einst schrieb er diese Gedanken für sie mit schwarzer Tinte auf weißem Büttenpapier. Wie ihren Augapfel hat sie gehütet, was ihr von … Weiterlesen

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Freundschaft

Freundschaft Die Hummel und das Käferlein, die mochten sich gern leiden. „Wir wollen immer Freunde sein!“, versprachen sich die beiden. Das waren sie für kurze Zeit, dann kam, wie das so häufig ist, ausgelöst durch blanken Neid, ihr allererster Freundschaftszwist. … Weiterlesen

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Die Muse

Die Muse Schreib mir bitte ein Gedicht! Auf Befehl kann ich das nicht, denn wenn ich etwas schreiben muss, brauch ich einen Musenkuss. Ein Musenkuss, was ist denn das? Ein Küsschen einfach, oder was? Nein, einfach nicht – dann würd … Weiterlesen

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Froschliebe

Froschliebe   Der dicke Frosch steigt aus dem Teich und spricht zum Fröschefräulein: „Schau, dieser Teich, er ist mein Reich und du sollst meine Frau sein!“   Das grüne Fräulein wundert sich, bekommt leicht rote Wangen und denkt sich: „Meint … Weiterlesen

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So bin ich

Ich bin die, die ich immer bin, was anderes macht keinen Sinn. Ich mag mich nicht so gern verkleiden, als ICH mag ich mich lieber leiden. Bin nicht Elfe im Glitzergewande, gehör nicht zu einer Cowboybande. Trag weder Schnurrbart noch … Weiterlesen

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Heimweh

Der Johnny sitzt auf seinem Kutter und denkt an seine Schwiegermutter. Nicht etwa, weil er sie so mochte, nein, nur weil sie so herrlich kochte. Bratkartoffeln, Fischfilet, Johnny tut der Magen weh, so lange schon gibt‘s Dosenfraß, mal Erbspürree, mal … Weiterlesen

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Diskretion

Diskretion Wenn zwei Schnecken sich unter Hecken gut verstecken, um sich zu necken, dann will ich nicht stören und auch nicht hören, wenn sie schwören, sich ganz zu gehören. © Regina Meier zu Verl

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Winterschlaf

Winterschlaf   Es schläft im Garten unterm Laub der Igel und er träumt. Wird er im Frühling wieder wach, dann hat er nichts versäumt.   Von dem, was er sich angefressen, lebt er die ganze Zeit, kann Sorgen, Nöte, Angst … Weiterlesen

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Nikolaustag

Das nachfolgende Gedicht ist schon älter, denn heute würde es nicht geschrieben werden können, weil ich heute morgen in meinem Stiefel einen kleinen Weihnachtsstollen fand, der beste Schwiegersohn von allen hat ihn dort im Auftrag des Nikolaus‘ hinterlegt. Ach, ich … Weiterlesen

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