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Archive for the ‘Gedichte’ Category

2012-11-26-14-55-43

Ein kleines Sternchen sagte froh:
Ich bin nicht nur ein Stern aus Stroh.
Zu Weihnachten häng ich am Baum
und das ist wahr, nicht nur ein Traum!

Da gehörst du gar nicht hin,
ich bin hier die Königin!
sprach die Kugel arrogant,
weil sie sich so entzückend fand.

Ein Stern war es, der in der Nacht
Licht über Bethlehem gemacht,
damit man es findet, das Kind im Stall.
Das weiß man schließlich überall.

Er hatte Recht, der kleine Stern.
Die Kugel hört das gar nicht gern,
doch schwieg sie still, war sehr gescheit,
er führt zu nichts, der dumme Neid!

© Regina Meier zu Verl

 

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21. Dezember 2019

Ich bin spät dran heute, sorry …

Der Schokoaugen-Schneemann

Ein Glitzern hell wie Sternenstaub,
unter dem Schnee ruht welkes Laub.
Bäume tragen ein weißes Gewand.
Ich liebe den Schnee und meine Hand
taucht in die flockig weichen Kristalle
und formt den Flaum zu einem Balle.

Kugeln gerollt, groß, mittel und klein,
schon bald wird der Schneemann fertig sein.
Kohlen gibt es wohl keine mehr,
wo nehme ich denn Augen her?
Eine Möhrennase fand ich noch im Stall,
um den Hals binde ich einen alten Schal
und oben auf des Schneemanns Kopf
thront stolz ein alter Suppentopf.

Er sieht leider nichts, der arme Mann.
mir fällt nicht ein, was ich machen kann
Von Phantasie fehlt mir jede Spur,
doch plötzlich hab ich’s: Kuchenglasur!
Ich finde sie gleich, muss nicht lang suchen,
da ist sie schon, die Glasur für den Kuchen.

Nun hat er Augen, schokoladenbraune
und er schaut grad so aus, als ob er staune.
Er lächelt sogar, er fühlt sich wohl,
trägt einen Handstrauß aus grünem Kohl.
Und morgen werd‘ ich, das weiß ich genau,
für ihn bauen noch aus Schnee eine Frau.

© Regina Meier zu Verl

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Ich hatte mir fest vorgenommen,

den Tag mit einem Reim zu starten.

Heut hab ich es nicht hinbekommen,

musste recht lange darauf warten,

dass meine Muse mich auch küsste,

sie war den ganzen Tag verschwunden.

Wenn ich doch jetzt nur endlich wüsste,

wo sie sich rumtrieb viele Stunden.

Ich gönn es ihr, lass sie in Ruhe

und hör dann jetzt auch auf zu dichten.

Ich steig in meine Wanderschuhe –

und widme mich ganz andren Pflichten.

(Frischluft tanken, Herbstduft erschnuppern,

Schritte zählen, Pläne machen etc. oder Kaffee trinken, Karten malen – siehe oben)

 

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Blütenpracht

Die Rose ist sehr elegant,
stolz reckt sie sich im Blumenbeet,img_20190807_134901
sie wird auch Königin genannt.,
ist eine Blumenmajestät.
Es blühn jedoch in meinem Garten,
am Straßenrand, am Waldessaum,
unzählig viele Blumenarten,
die ganze Welt ein Blütentraum.
Blau strahlt die Kornblume im Feld,
der Klatschmohn lodert flammend rot,
der rote Klee hat sich geselllt
zum Sonnenhut im Abendrot.
Alle sind schön auf ihre Weise,
ganz egal ob klein, ob groß.
Ruf ihnen zu, mal laut mal leise:
„Ach Blumenwelt, du bist famos!“

© Regina Meier zu Verl

 

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Nikolaustag

2015-12-02 13.19.51

Ist Nikolaus schon auf der Reise

oder packt er noch die Gaben?

Pst, ihr Lieben, seid mal leise,

schließlich möchte‘ ich auch was haben.

 

Nikolaus ist doch schon alt,

und er braucht auch seine Ruhe.

Trotzdem kommt er sicher bald

mit der großen Plätzchentruhe.

 

Was sagt ihr? Es gibt ihn nicht?

Ihr habt doch wirklich keinen Schimmer,

lernt ruhig schon mal ein Gedicht,

das kann nicht schaden, er kommt immer!

 

© Regina Meier zu Verl

 

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Abendhimmel in Duhnen

Schau an den Himmel zur Weihnachtszeit,
beobachte die Farbenpracht,
und trägt er dann ein rotes Kleid,
ist’s Ofenfeuer wohl entfacht.

Engel backen leck’re Sachen,
man kann es auf der Erde sehn,
sie wollen uns eine Freude machen.
Der rote Himmel ist so schön.

Fast riecht man diesen Plätzchenduft
und man erahnt die tolle Süße,
Weihnachten liegt in der Luft,
Engel schicken Himmelsgrüße.

© Regina Meier zu Verl

 

Heute habe ich Teig für Spritzgebäck zubereitet, der ruht nun im Kühlschrank, bevor ich mich dann morgen ans Backen mache. Vorgestern habe ich mit Lukas schon Kulleraugen gebacken. 

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Letzte Rose

Letzte Rose
voller Anmut
vom Frost versilbert,
in eine Haut aus Glas gehüllt.
Zerbrechlich
wie die junge Liebe.
Bist du mir ein Zeichen,
dass sich meine Rastlosigkeit
in Geduld verwandeln soll?
Es wird einen neuen Frühling geben,
nach diesem Winter.

© Regina Meier zu Verl 2006

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Das Bild ist ein Geschenk meiner Freundin Marion

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Im Beet flüstern die Dahlien:

„Wir wollen nach Italien,

hier kriegen wir jetzt kalte Füße.

Wir schicken gern auch Urlaubsgrüße!“

Doch leider, und das ist echt übel,

stecken sie fest in ihrer Zwiebel.

„Kommt mit, ihr dürft nun weiterträumen

in dunklen kalten Kellerräumen!“

sagt der Mensch und rupft sie raus.

So sieht’s aus!

 

Regina Meier zu Verl

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2017-05-03 13.24.38
Niemand soll entdecken

was sich im Garten tut,

Oma* spielt Verstecken,

das macht sie richtig gut.

Mit ihrem kleinen Spaten

gräbt Oma Loch an Loch,

gar überall im Garten

und etwas weiter noch.

Legt dann in jedes Loch

eine Blumenzwiebel rein.

Den Sinn versteht ihr doch?

Bunt soll’s im Frühling sein!

*Das bin ich 🙂
© Regina Meier zu Verl

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