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Archive for the ‘ganz Kurzes’ Category

Es war schon immer mein Wunsch, all meine Geschichten und Gedichte in einem Blog zusammen zu haben. Jetzt ergab sich die Möglichkeit und auch Notwendigkeit, das umzusetzen. Noch bin ich mit dem Sortieren noch nicht ganz fertig, aber alles was nun neu ist, wird in diesem neuen Blog schon hinzugefügt. Momentan setze ich hier in meinem Hauptblog noch Links, damit Ihr mich auch findet. Ich wäre euch aber sehr dankbar, wenn Ihr mir auf Dauer auch dort folgen würdet. Vielen lieben Dank im voraus und liebe Grüße an Euch.

Reginas Geschichten und Gedichte findet Ihr hier (KLICK)

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Wintergedanken
Die Kälte krabbelt von den Füßen, über die Waden und Knie über den Bauch auf den Rücken, dann weiter zum Hals, über die Kopfhaut und gelangt über die Stirn zur Nasenspitze. Kein schönes Gefühl, wirklich nicht!
Wohl dem, der warme Socken trägt und Wollpullover, die nicht kratzen. Dazu einen herrlich langen Schal, der bei Bedarf mehrfach um den Hals geschlungen werden kann. Eine kuschlige Jacke, die von innen wärmt und von außen keine Feuchtigkeit durchlässt, wichtig auch eine Mütze, die Kopf und Ohren warmhält.
Dann sollte es schon gehen – aber was ist mit der Nasenspitze, der vorwitzigen, die den ganzen Tag in der Gegend herumschnuppert? Manchmal leuchtet sie rot im Winter und wenn es gar zu arg wird, dann wird geniest, einmal, zweimal, hundertmal, oh je. Wenn du Pech hast, ist ein Schnupfen im Anmarsch, manchmal geht kein Weg daran vorbei.
Aber ich will mal nicht das Schlimmste annehmen und genieße die frische Luft. Dann freuen wir uns sogar auf den Schnee, am meisten die Kinder und die Wintersportler. Ich bin kein Kind mehr und auch kein Wintersportler, ich habe es gern warm. Trotzdem schaue ich den Schneeflocken verzückt hinterher, wenn sie sich das erste Mal im Jahr auf die Erde trauen. Ja, und ich lasse es mir nicht nehmen, einen Schneeball zu formen und irgendwen damit zu foppen. Dabei gucke ich dann ganz unschuldig drein und keiner traut mir das zu.
Ich unterdrücke ein Kichern und sing mir den Winterblues, der gar nicht mehr so traurig klingt. Die Leute schauen mich an und wundern sich, sollen sie doch ruhig. Ich lache sie an und sie lachen zurück, geht doch!

© Regina Meier zu Verl

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Morgen gibt es eine neue Reizwortgeschichte hier im Blog, aber heute bereite ich mich zuerst einmal auf den bundesweiten Vorlesetag vor, der morgen stattfindet.

Ich bin eingeladen, in einem hiesigen Kindergarten vorzulesen. Es gibt Geschichten vom kleinen Trecker, von Sumsinella und die ein oder andere Geschichte aus meinen Vogelgeschichten. Weihnachtliches ist ja erst nach dem Totensonntag angesagt (jedenfalls bei mir). Natürlich kommt auch meine Oma Betty zum Einsatz, diese Geschichten lese ich für die älteren Kinder vor.

Ich freu mich schon und werde anschließend ein wenig davon erzählen.

#bundesweiter Vorlesetag

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Ich hatte mir fest vorgenommen,

den Tag mit einem Reim zu starten.

Heut hab ich es nicht hinbekommen,

musste recht lange darauf warten,

dass meine Muse mich auch küsste,

sie war den ganzen Tag verschwunden.

Wenn ich doch jetzt nur endlich wüsste,

wo sie sich rumtrieb viele Stunden.

Ich gönn es ihr, lass sie in Ruhe

und hör dann jetzt auch auf zu dichten.

Ich steig in meine Wanderschuhe –

und widme mich ganz andren Pflichten.

(Frischluft tanken, Herbstduft erschnuppern,

Schritte zählen, Pläne machen etc. oder Kaffee trinken, Karten malen – siehe oben)

 

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Gerade habe ich ein wenig in meinem alten Blog gelesen und einen Eintrag gefunden, der mich zum Lachen gebracht hat und den ich euch nicht vorenthalten möchte. Er stammt aus dem Jahre 2015 und Lukas und ich erinnern uns immer noch gern daran und wiederholen das Erlebte. (Er schläft übrigens noch immer gern in der Besucherritze, obwohl er nun schon 11 Jahre alt ist)

Es war einmal ein Junge, der verbrachte die Sommerferien bei seinen Großeltern.
Der Junge hieß Sakul* und er liebte seine Oma Aniger und seinen Opa Nitram sehr. Nur in seinem Gästebett wollte er absolut nicht schlafen, denn bei Oma und Opa in der „Besucherritze“ war es doch viel netter. Oma Aniger musste jeden Abend mit ihm zu Bett gehen und ihm eine Geschichte erzählen. Gern hörte er gelesene Geschichten, aber noch lieber waren dem kleinen Sakul die spontan erdachten kleinen Geschichten, bei denen er immer ein wenig mitmischte und seine eigenen Ideen einbrachte.
Gerade gestern gab es wieder ein großes Gelächter im Bett. Da musste Opa Nitram doch nach einer Weile mal streng um die Ecke schauen, weil das Gekicher und Gegröhle im Schlafzimmer einfach nicht nachlassen wollte.
Es ging um die Löffelsprache, die die Oma in ihrer Kindheit so gern gesprochen und auch niemals vergessen hatte. Sie sprach dem Kind ein paar Sätze vor und es dauerte gar nicht lange, das hatte der Junge das Prinzip verstanden. Zum Schluss sagte er sogar: „Oma Aniger, schreib das bitte alles auf, damit wir es nicht vergessen.

Ich-hichlefich bin-hinlefin jetzt – hetztlefetzt mü – hülefü de – helefe!

* Die Namen in der Geschichte hier wurden rückwärts geschrieben, damit die Personen nicht erkannt werden! 🙂

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img_20190505_171849Darf ich vorstellen? Das ist Angelina. Sie ist acht Jahre alt und hat gerade Besuch von ihrer Oma.

Die beiden unternehmen gern etwas gemeinsam und da es draußen so kalt ist, haben sie beschlossen, Engel zu malen. Oma hat den Angelina-Engel gemalt und Angelina den Oma-Engel.

Regina schreibt dazu eine Geschichte, die zeigt sie, wenn sie fertig ist.

Aber zuerst mal der Oma-Engel hier für euch:

 

img_20190505_183724Die Socken der beiden Engel sind natürlich selbstgestrickt und dass Omas Heiligenschein nicht so richtig auf’s Bild gekommen ist, hat keine tiefere Bedeutung. 🙂

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Heute mal keine Weihnachts- oder Adventsgeschichte …

Was man früher so sagte

„Jeder hat doch eine Leiche im Keller!“, behauptet Onkel Hermann. Gerade hat er mit Papa über die Nachbarn gesprochen, die ihn mal wieder geärgert haben.
„So langsam aber sicher wird es mir zu bunt. Ich werde es denen schon zeigen!“, fügt er noch hinzu und stürmt dann wütend ins Haus. Ich nutze die Gelegenheit, um Genaueres von Papa über die Leiche zu erfahren. Immerhin klingt das unheimlich und spannend. Für ein Abenteuer bin ich zu haben, jederzeit.
„Was für eine Leiche denn?“, frage ich deshalb. Papa lacht und erklärt mir dann:
„Das sagt man nur so, damit ist gemeint, dass jeder irgendwie Dreck am Stecken hat.“
Damit kann ich auch nichts anfangen, ich frage also weiter.
„Was bedeutet das?“
„Früher hatten die Straßen noch keine Asphaltdecke. Wer von Haus zu Haus oder von Ort zu Ort marschierte, ging über nicht befestigte Wege und hatte dann Dreck an den Schuhen. Das müsstest du doch eigentlich recht gut kennen, wenn ich mir deine Turnschuhe so anschaue! Aber weiter: Man hat dann versucht, mit einem Wanderstock, die schmutzigen Schuhe zu reinigen. Einen Wanderstock nannte man damals auch Stecken. Aber dann hing natürlich Dreck am Stecken. Sinnbildlich wurde das dann auf denjenigen übertragen, der sich eine Schuld aufgeladen hat. Schuld und Sünden stehen für das Schmutzige. Wer also Dreck am Stecken hat, will eine Untat verbergen.“
Ich setze mich zu Papa auf die Treppe. Diese Erklärung reicht mir noch nicht.
„Und was hat das nun mit der Leiche zu tun?“
„Na, es ist genauso wie beim Dreck. Jemand hat etwas zu verbergen, das im Dunklen bleibt. Dann sagt man er habe eine Leiche im Keller!“
„Also hat er gar keine richtige Leiche im Keller, der Nachbar!“, stelle ich fest.
Papa nickt zustimmend, dann sammelt er seine Werkzeuge ein.
„Feierabend für heute. Kommst du mir rein?“, fragt er mich und zwinkert mir zu.
„Ich werde mir jetzt nämlich ein erlesenes Weinchen aus dem Keller holen, der ruht direkt neben unserer Leiche!“
„Mensch Papa, du bist so blöd, ich fasse es nicht!“
„Sei nicht so frech, mein Lieber. Außerdem hast du Dreck am Stecken äh, Turnschuh meine ich. Mach den mal lieber ab, sonst gibt’s Meckerei von Mama!“

© Regina Meier zu Verl

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Heute folge ich einem Aufruf von Sunnybee, die sich eine Blogparade ausgedacht hat zum Thema : Was ist das schönste (immaterielle) Geschenk, das du in deinem Leben bekommen – oder geschenkt – hast! 

Spontan fallen mir zwei Dinge ein und ich werde dazu etwas schreiben, heute Abend, in aller Ruhe. Ich habe heute tagsüber gleich mehrere Termine, die ich wahrnehmen muss (will).

Vielleicht möchtet ihr ja auch etwas dazu schreiben, dann folgt doch einfach dem obigen Link.

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Abendhimmel in Duhnen

Schau an den Himmel zur Weihnachtszeit,
beobachte die Farbenpracht,
und trägt er dann ein rotes Kleid,
ist’s Ofenfeuer wohl entfacht.

Engel backen leck’re Sachen,
man kann es auf der Erde sehn,
sie wollen uns eine Freude machen.
Der rote Himmel ist so schön.

Fast riecht man diesen Plätzchenduft
und man erahnt die tolle Süße,
Weihnachten liegt in der Luft,
Engel schicken Himmelsgrüße.

© Regina Meier zu Verl

 

Heute habe ich Teig für Spritzgebäck zubereitet, der ruht nun im Kühlschrank, bevor ich mich dann morgen ans Backen mache. Vorgestern habe ich mit Lukas schon Kulleraugen gebacken. 

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Schweren Herzens habe ich mich dazu entschlossen, in diesem Jahr keinen Adventskalender in mein Bloghaus zu stellen. Ich konnte im November nur wenig schreiben und merke, dass ich mich gerade selbst unter Druck setze, wenn ich den Kalender noch fertigbekommen möchte. Also verschiebe ich das und nutze das Konzept im nächsten Jahr. Da ich schon ein paar Geschichten geschrieben habe, werde ich diese einzeln nutzen und in unserem gemeinsamem Blog vorstellen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr uns dort besucht. Hier der Link:

Wintergeschichten (von Elke Bräunling und Regina Meier zu Verl)

und eine der neuen Geschichten, die für den Kalender vorgesehen war:

Apfelglück

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