Wenn ich Bürgermeister wäre

Ich äußere mich selten über Politik, auch heute nicht, weil mir dazu sowieso gerade die Worte fehlen.
Aber eines muss ich doch loswerden, was auch mit Politik zu tun hat. Mehr aber mit Benehmen und Höflichkeit, besonders dann, wenn ich ein öffentliches Amt innehabe.
Um auf die Überschrift zurückzukommen: Ich werde niemals Bürgermeister sein – habe viel Achtung vor diesem Amt und bewundere jeden, der es mit Würde ausführt, selbst dann, wenn derjenige nicht zu der Partei gehört, der ich mich am nächsten fühle.
Aber, wenn ich Bürgermeister wäre, dann würde ich jeden in unserer kleinen Stadt, der mir begegnet, bsonders sonntags vor dem Wahllokal, grüßen! Ja, das würde ich tun, denn das gebietet die Höflichkeit!
Warum ich das schreibe? Gestern ist es mir zzm dritten Mal passiert, dass ich versucht habe den Bürgermeister meiner Stadt zu grüßen und er, auch zum dritten Mal, NICHT gegrüßt hat. Beim ersten Mal, auf der Beerdigung eines Onkels, habe ich noch gedacht, dass das ja mal passieren kann, beim zweiten Mal, bei einer öffentlichen Veranstaltung, habe ich mich schon ein Grad mehr darüber geärgert und gestern platzte mir echt der Kragen.
Nun frage ich mich, woran es liegt? Ist er nur schlecht erzogen, oder mag ich mich einfach nicht? Ich für meinen Teil werde die Grüßversuche nun einstellen. Ärgern bekommt mir nicht, es schlägt auf den Magen.

Über Regina (klatschmohnrot)

Autorin
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14 Antworten zu Wenn ich Bürgermeister wäre

  1. Sonja schreibt:

    Grüßen ist „out“. Das fängt schon auf der Arbeit an, wenn KollegInnen einen ignorieren und auf einen netten Gruß nicht reagieren.
    Es muss ja nicht mal böse gemeint sein, aber mich stört es auch.

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  2. seelenkarusell schreibt:

    Ärgere Dich nicht! Wir hatten einen Vorstand, der hat sogar die Straßenseite gewechselt um nicht grüßen zu müssen.
    Entweder sind sie verklemmt, oder leiden an einen Über-Ich-Komplex.
    Wer weiß!!

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  3. etoilefilante22 schreibt:

    du solltest dem bürgermeister einen link zu diesem beitrag zukommen lassen! Wäre ein versuch wert…..

    bisous

    Gefällt 2 Personen

  4. Anna-Lena schreibt:

    Früher waren Politiker in gewisser Weise auch Vorbilder. Von den heutigen sprechen wir mal lieber nicht weiter… Stell das Grüßen ein und ärgere dich nicht mehr. Vielleicht fällt er mal von seinem hohen Ross herunter…

    LG Anna-Lena

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  5. Weena schreibt:

    Er wird dich wohl nicht mögen 😉

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  6. lebensartnorwegen schreibt:

    Liebe Regina, so ging es mir mit unserem letzten Programmdirektor. So ein Stoffel. Die Vorgänger kannten und grüßten ihre Mitarbeiter/innen in ihrem Bereich.bzw. stellten sich bei Amtsantritt bei allen im Bereich vor. Gut, dass ich nicht mehr da bin, jetzt ist der Stoffel Intendant. Vielleicht kriegt ihr irgendwann einen netteren Bürgermeister. Schreib doch eine Glosse in eurer Lokalzeitung.Liebe Grüße Eva

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  7. Daniela schreibt:

    Liebe Regina, traurig aber wahr das ist unsere Gesellschaft. Von einem Bürgermeister kann man erwarten das er grüßt- normalerweise finde ich sogar hat er zu grüßen, aber ich kann dir sagen das es heute echt schon so ist… Ich versuche meinen Kindern2 und 4 Jahren beizubringen das man eine Tageszeit zu sagen hat… manchmal sagen sie dann sogar auf der Straße nett aussehenden Menschen einfach mal so guten Tag- in den meisten Fällen wird das aber von dem Gegenüber ignoriert… Wobei ich dann immer sehr laut sagen das sich meine Kinder nicht ärgern sollen diese Menschen hatten keine gute Kinderstube….

    Ärgere dich nicht- du wirst diesen Herrn dadurch nicht ändern…

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Daniela,
      danke schön! Es ist gut, dass deine Kinder lernen, dass ein Gruß nicht weh tut und dem Gegenüber Freude macht. Mit meinen Kindern habe ich das auch so gehalten und ich bin davon überzeugt, dass es richtig war.
      Jetzt ärgere ich mich schon gar nicht mehr!
      Herzliche Grüße
      Regina

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