7.11.2016

So langsam aber sicher kommt Clara ihrem großen Abenteuer näher und ich selbst bin auch schon ganz aufgeregt. Schauen wir mal, wie es weitergeht.

7. Teil

Kapitel 4

Die große Eule hatte die Waldbewohner zusammengerufen, um mit ihnen über die Ankunft der kleinen Clara zu reden. Das Kind war längst so weit, das hatten die Botschafterelfen ihr berichtet. Sie waren es auch, die Tag und Nacht über das Mädchen wachten und es mit herrlichen Träumen beschenkten.

„Heute Nacht werde ich mich selbst davon überzeugen, ob der richtige Zeitpunkt gekommen ist!“, verkündete sie.

Hilda buffte Herman in die Seite.

„Siehst du, ich habe dir doch gesagt, dass du die Schlösser kontrollieren sollst. Jetzt wirst du es nicht mehr schaffen, oh weh, oh weh, das wird mächtig Ärger geben!“, jammerte sie leise.

„Sei doch still“, schimpfte Hermann. „Ich habe ja längst damit angefangen und es sind nur noch wenige, die geprüft werden müssen. Das schaffe ich ohne Mühe am morgigen Tag und dann ist alles in Ordnung. Reg dich nicht auf!“, antwortete Hermann und tätschelte Hilda liebevoll die Hand.

„Du wirst die Kleine doch nicht erschrecken, liebe Eule?“, fragte das Eichhörnchen, das die Suche nach Nahrung für den Winter wegen der wichtigen Besprechung unterbrochen hatte.

„Natürlich nicht“, die Eule schüttelte unwillig den Kopf. Noch nie hatte sie ein Kind erschreckt und außerdem wusste Clara doch schon von ihr, die Elfen hatten es gesagt.

„Ihr wisst, dass das Mädchen bei Vollmond in unser Reich treten muss, das ist besser für sie, weil sie sich sonst fürchten könnte. Beim vollen Mond ist der Wald hell und sie kann alles sehen. Hermann, wie sieht es mit dem Baum aus? Ist alles fertig und hergerichtet für die Ankunft?“

Hilda seufzte, sie hatte es ja geahnt. Jetzt würden sie einen Rüffel bekommen. Doch Hermann nickte eifrig mit dem Kopf.

„Selbstverständlich, liebe Eule. Ich mache gerade noch eine Inspektion und dann kann es losgehen. Wann haben wir denn Vollmond?“

„Übermorgen“, rief Fritz, der Igel. „Das weiß ich ganz genau! Ich spüre es schon in meinen Beinen, die sind dann immer schwerer als sonst.“

„Danke schön, lieber Fritz. Dann wissen wir ja jetzt genau, wann Clara zu uns kommen wird. Stellt euch bitte alle darauf ein und dass mir keine Klagen kommen“, bestimmte die Eule und beendete damit die Sitzung.

„Ich mache mich dann später auf den Weg, soll ich dem Kind etwas ausrichten?“, fragte sie noch.

„Sag ihr, dass wir uns auf sie freuen!“, rief Hilda und war dann in Gedanken schon in ihrer Küche. Einen tollen Kuchen wollte sie backen und Clara damit verwöhnen und ihren Hermann würde sie antreiben endlich die Schlösser in Ordnung zu bringen. Nein, nein, diese Männer, wenn man nicht immer auf sie aufpasste!

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Über Regina (klatschmohnrot)

Autorin
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