Sonntagsgedanken

Regelmäßig vor dem 1. November überkommt mich so ein seltsames Kribbeln. Der NANOWRIMO startet an diesem Tag. Vier Mal habe ich teilgenommen, davon zwei Mal erfolgreich, d.h. dass ich die vorgegebene Wortanzahl geschafft habe. Das, was ich da geschrieben habe hat aber nie jemand gelesen und ich habe es später auch nicht weiter bearbeitet. Das ist schade. Aber es war nicht umsonst, denn ich habe gelernt, bei einem Projekt zu bleiben und regelmäßig zu schreiben. Heute schreibe ich jeden Tag, mal mehr, mal weniger. Es juckt in den Fingern, wenn ich darüber nachdenke, mal wieder so ein Megaprojekt zu starten – andererseits brauche ich aber keinen Misserfolg, deshalb dachte ich, ich könnte diesen Monat dazu nutzen, meine ganz eigene Schreibchallenge zu starten, ohne vorgegebene Wortanzahl aber doch mit dem Anspruch, eine längere Geschichte täglich fortzusetzen und am Ende dieses Monats November abzuschließen. Da ich mein Schreibblog sowieso gern nach hier verlegen wollte, weil ich an anderer Stelle zunehmend mit technischen Problemen kämpfe, nehme ich nun meinen persönlichen Schreibmonat zum Anlass, mich hier einzuschreiben und anschließend mit dem gesamt Blog nach hier umzuziehen.

Also dann, übermorgen geht es los. Ich freue mich drauf und mache mir nun Gedanken darüber, worüber ich schreiben werde.

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Über Regina (klatschmohnrot)

Autorin
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8 Antworten zu Sonntagsgedanken

  1. Michael Behr schreibt:

    Eine gute Idee, sich keinen gesteigerten Druck zu machen. Wobei total viele beim NaNo antreten und von vornherein sagen, dass sie die 50.000 Worte wohl nicht schaffen werden. Und das ist dann auch okay, finde ich.

    Was hat dich an den im NaNo fertiggestellten Entwürfen denn gestört, dass du sie nicht noch einmal angeschaut/-packt hast?

    Jedenfalls jetzt schon viel Spaß bei deiner eigenen Challenge!

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Michael,
      stimmt, es ist eigentlich nicht wichtig, die vorgegebene Wortanzahl zu erreichen. Aber ich setze mich selbst unter Druck, wenn ich sie eben nciht erreiche und das macht mir dann keinen Spaß. Die bisher geschriebenen Texte waren mir „zu schnell dahingeschrieben“, ich bin eher so der Typ, der zwischendurch schon ein wenig feilt, um nicht später einen chaotischen Text bearbeiten zu müssen. Das war aber im Rahmen des NANOWRIMO nicht möglich (für mich). Deshalb gefallen mir die Texte nicht – aber wie gesagt: es war nicht umsonst, ich habe gelernt, bei der Sache zu bleiben und das wirkt sich auf mein Schreiben schon länger nachhaltig aus. Jetzt möchte ich eben versuchen, das zu verbinden, viel zu schreiben, aber auch schon in Form zu bringen. Mal sehen, ob es gelingen wird. Danke für deine Gedanken dazu!

      Gefällt 1 Person

      • Michael Behr schreibt:

        Hallo Regina,

        das mit dem Druck kenne ich und ich würde lügen, wenn ich behauptete mir sicher zu sein, dass ich mich nicht auch unter Druck setzen werde, wenn ich merke, dass ich dem Wortziel hinterher hinke.

        Meine Arbeitsweise ist tatsächlich so, dass ich während des Schreibens erst einmal alles „ganz toll“ finde. Das „na ja“ kommt zum Glück erst hinterher ;-).

        Dir gutes Gelingen!

        Gefällt 2 Personen

  2. Danke Michael,
    ich wünsche dir ebenfalls gutes Gelingen!
    Herzliche Grüße
    Regina

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  3. Katrin - musikhai schreibt:

    Ich lasse mich überraschen, was daraus wird.

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