Froschküsse und Hühnerjagd

Kindergeschichtensammlung

Froschküsse und Hühnerjagd

Ein Mädchen saß auf dem Rand eines Brunnens und spielte. Nein, nicht mit einer goldenen Kugel. Das Märchen gibt es ja schon. Auch stand dem Mädchen in meiner Geschichte nicht der Sinn danach, einen Frosch zu küssen. Frösche fand es eklig und Prinzen, die gab es doch gar nicht.
Das Mädchen, dem man den Namen Klothilde gegeben hatte, spielte mit einem Handy. Da ist auf den ersten Blick nichts Verwerfliches dabei. Allerdings gehörte dieses Handy nicht ihr, sondern ihrem Vater. Klothilde hatte es ausgeliehen, weil man doch so wunderbare Spiele damit machen konnte. Gefragt hatte sie vorsichtshalber nicht, denn sie kannte die Antwort: „Dafür bis du noch zu klein!“
Sie war aber nicht klein. Wenn sie sich auf die Zehenspitzen stellte, konnte sie sich im Spiegel über dem Waschbecken sehen. Außerdem ging sie schon in die dritte Klasse. Einige ihrer Klassenkameraden hatten sogar schon ein eigenes Handy…

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Über Regina (klatschmohnrot)

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3 Antworten zu Froschküsse und Hühnerjagd

  1. kowkla123 schreibt:

    gefällt mir echt, eine gute Woche ohne Stress wünsche ich

    Gefällt 1 Person

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