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Archive for August 2011

Hier wurde ich also ausgesetzt und sitze hier seit Mittwoch und langweile mich. Bisher hat mich noch niemand mitgenommen und wenn ich am Montag immer noch hier sitzen sollte, dann holt mich Regina wieder ab und sucht ein netteres Plätzchen für mich, vielleicht mit einer netten Froschdame in der Nachbarschaft…

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Pflaumen

Gestern habe ich einen Eimer Pflaumen bekommen, die ich nun zu Marmelade verarbeiten will. Abends habe ich schon angefangen, aber in beinahe jeder zweiten Pflaume wohnte ein Wurm und das hat mir den Spaß doch etwas verdorben. Heute habe ich bei Frau Lavendelblau DIESES Gedicht gelesen und musste doch lachen. Ich sehe die Würmchen mit anderen Augen und gönne ihnen ihr Fruchtfleischschloss. Heute mache ich dann weiter …

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Ich werde meine Sommerfreude heute voll ausleben – ich darf mein Enkelkind am Nachmittag für vier Stunden ganz allein für mich haben und darauf freue ich mich sehr.
Wir werden Eis essen und spielen, spielen und nochmals spielen und dann werden wir kuscheln und auf Mama warten.

Nachtrag:
Mein Gedicht dazu ist schon etwas älter, aber es passt hervorragend zum heutigen Tag. Ihr findet es HIER

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Ich habe wieder einen Engel gefunden, die Sammlung wächst. Dieser hier scheint zu schlafen. Ja, auch Engel werden mal müde.

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Heute habe ich wieder einen interessanten Traum gehabt, aber einen von denen, an die ich mich genau erinnern kann.
Die Vorgeschichte (ich habe bereits mit der Deutung angefangen): Vor ein paar Tagen bummelte ich in der Mittagspause durch einen Schnäppchenmarkt und suchte nichts bestimmtes. Ich wollte einfach nur mal gucken.

In einem Regal saß ein knallgrüner Frosch, der mir so gefallen hat, dass ich ihn mit nach Hause nahm. Bei der Gelegenheit sollte ich vielleicht mal erzählen, dass ich Frösche und Leuchttürme so sehr mag, dass ich schon eine kleine Sammlung habe/hatte.

Ich träumte also heute Nacht, dass dieser kleine Frosch neben meinem Bett saß und mir etwas mitteilen wollte. Er quakte vor sich hin und sah mich dabei so traurig an, dass ich Mitleid bekam.
„Was willst du denn eigentlich, kleiner Frosch? Du musst es mir schon etwas genauer sagen!“
Der Kleine quakte immer weiter und ich verstand nichts – bis er auf einmal laut und deutlich quakte: Free the Frog!
„Aha, du willst freigelassen werden?“, fragte ich und der Frosch hüpfte auf meine Brust.

Ich habe mich so erschrocken, dass ich mit einem Ruck aufwachte. Der Frosch saß auf der Fensterbank und muckste sich nicht. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass er mich eindringlich anschaute und da konnte ich nicht anders und versprach ihm, ihn heute freizulassen.

Hier ist er und heute werde ich ihn freilassen, vielleicht im Stadtpark, oder am See. Verrückt, oder? Von der Aktion werde ich natürlich Bilder mitbringen und dann schaun wir mal, was passiert.

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Sonntagsengel

Er bewacht ein Grab und passt auf den kleinen Vogel auf – der Sonntagsengel, den ich heute gefunden habe.

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Lukas‘ Teddybär hat einen neuen Schal bekommen. Er hat oft Halsweh und Lukas meint, dass ein Schal helfen könnte. Also habe ich einen Wollrest verstrickt und nun ziert den Bären ein Dreiecktuch und er hat es schön warm. Mal sehen, was Lukas dazu sagen wird, morgen kommt er zu mir.
Der Teddy selbst macht einen recht zufriedenen Eindruck finde ich.

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Die Qual der Wahl

Wir taten uns schwer damit, einen Namen zu finden. Mein Mann machte ständig Vorschläge, die für mich nicht tragbar waren und die Auswahl meiner Namen gefiel dem Göttergatten nicht. Also versuchten wir, eine Lösung zu finden, die beiden gerecht wurde. In einem Vornamenbuch strich jeder von uns seine Lieblingsnamen an. Freudig fing ich an, anschließend war Andreas dran. Was soll ich sagen, es gab nicht eine einzige Übereinstimmung. Wir mussten uns eine andere Möglichkeit überlegen.
„Ich schlage eine Seite auf, du tippst mit geschlossenen Augen auf einen Namen!“, schlug Andreas vor. So machten wir es. Seitdem heißt unser Wellensittich Glossar.

© Regina Meier zu Verl

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Mein Beitrag zu Petras Sommerfreuden.

Steffen kann schon ganz allein Traktor fahren. Sein Vater ist darüber sehr froh, denn auf dem Bauernhof fällt gerade im Sommer sehr viel Arbeit an. Da wird jede helfende Hand gebraucht.
Während Steffen mit dem Traktor und Pflug dahinter das riesige Feld pflügt, kann der Vater sich schon mal um die Saat kümmern.
„Steffen, ich fahre mal schnell zur bäuerlichen Genossenschaft und hole das Saatgut. Kommst du allein zurecht?“
„Klar, Papa, ich bin doch schon groß“, antwortet Steffen und macht ein wichtiges Gesicht. Einen Bart hat er auch schon, der ist aber nicht echt, sondern vom Sand, der beim Pflügen durch die Luft wirbelt. Steffen hat die Angewohnheit, dass er sich mit der Zungenspitze um die Lippen leckt, wenn er sich konzentrieren muss und das muss man beim Trecker fahren. Der schwarze Sand haftet besonders gut auf der feuchten Oberlippe und es sieht aus, als habe er schon einen richtigen Männerbart.
Papa grinst und schon ist er weg.
Nach ein paar Minuten kommt Onkel Josef mit seinem Fahrrad angefahren. Er stellt sich an den Ackerrand und schaut dem Steffen bei der Arbeit zu.
Steffen beschließt, mal eine kurze Trinkpause einzulegen und stoppt den Traktor auf Onkel Josefs Höhe.
„Hallo Steffen, du bist ja ein fleißiger Bauer“, ruft der ihm zu. Steffen steigt vom Traktor ab, steckt die Hände in die Hosentaschen, wie die großen Männer das auch tun und geht auf den Onkel zu.
„Ja, ja“, sagt er. „Der Papa ist ganz schön froh, dass er mich hat.“ Der Stolz blitzt ihm aus den Augen und Onkel Josef klopft ihm anerkennend auf die Schulter.
„Ja, das kann ich verstehen. Du bist ja auch schon eine große Hilfe, das ist gar nicht so selbstverständlich. Was sät ihr denn in diesem Jahr hier aus?“
Der Steffen kratzt sich kurz am Kopf und denkt nach.
„Ich weiß nicht genau, aber ich glaube Stroh.“

(c) Regina Meier zu Verl

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