Das Maisfeld

Es keimt dort in der Erde
ein Maiskorn, winzig klein,
dass es ein Pflänzchen werde
und es ist nicht allein.

Gar viele grüne Blätter,
die färben dann das Feld,
sie lieben jedes Wetter,
beatmen nun die Welt.

Sie wachsen hoch und höher,
man kann sich drin verstecken.
Ich werde froh und fröher, 🙂
niemand wird mich entdecken,

wenn ich mit blankem Busen
mich hinterm Maisfeld sonne,
dann dank ich meinem Nachbarn,
er schuf mir diese Wonne.

Im nächsten Jahr dann leider,
da gibt es keinen Mais,
brauch dann zum Sonnen Kleider,
doch macht´s nichts, weil ich weiß…

im zweiten Jahr wächst wieder
das, was mein Herz so freut.
Drum schreib ich es hier nieder:
„Genieß die Maisfeldzeit!“

© Regina Meier zu Verl

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Über Regina (klatschmohnrot)

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12 Antworten zu Das Maisfeld

  1. wholelottarosie schreibt:

    Oh….das ist ein schönes Gedicht! Und ein Maisfeld ist ein toller Sichtschutz….smile*! Hier in der Gegend gibt es einen Maisfeld-Irrgarten. Wenn der Mais so hoch gewachsen ist, dass man nicht mehr hinüberschauen kann, wird das Maisfeld zum „Umherirren“ gegen einen kleinen Obulus freigegeben.
    LG von Rosie

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    • klatschmohnrot schreibt:

      Guten Morgen, Rosie,

      ja, so einenn Irrgarten habe ich auch schon besucht. Unser Hund hatte sich mal im Maisfeld verlaufen, wir hörten ihn bellen, aber er fand den Ausgang nicht. Man sollte meinen, dass Hunde da ein besseres Gespür haben als wir Menschen. 🙂
      Gemeinsam haben wir es dann aber geschafft, ihn wieder hervorzulocken. Von da an ist er nie wieder ins Maisfeld gelaufen.

      Viele Grüße und ein schönes WE
      Regina

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  2. katerchen schreibt:

    ein Maisfeld ..gleich hinter dem Gartenzaun.nur so recht FREUDE kann ich nicht haben.Mais zum verheizen..Biogas..Es ist doch Nahrung..es stimmt mich nicht so fröhlich.
    LG vom katerchen

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    • klatschmohnrot schreibt:

      Da hast du natürlich recht, ich finde das auch nicht gut. Die Gedichte sind schon älter, zu einer Zeit geschrieben, als von Genmais noch nicht die Rede war. Jetzt aber stehen sogar Schilder an den Feldern, die den Mais als GEN kennzeichnen – das ist bedenklich.

      Viele Grüße
      Regina

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  3. fudelchen schreibt:

    Das ist ein lustiges Gedicht, aber die Maisfelder sind bei uns zu weit weg und irgendwie ungemütlich zum Liegen und Sonnen 😀

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    • klatschmohnrot schreibt:

      🙂 drinnen möchte ich mich auch nicht sonnen …
      aber ich weiß, wie du es gemeint hast. Unser Feld grenzt direkt an den Garten und ich stell mir einfach einen Liegestuhl hin und genieße den Sichtschutz!

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  4. Follygirl schreibt:

    Unser Haus ist umgeben mit MAIS… mußte jetzt doch lachen… aber bei uns ist der Garten auch ohne blickdicht.
    Liene Grüße, Petra

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  5. Anna-Lena schreibt:

    Ein herrliches Gedicht 🙂
    Unser Garten hat auch einen Sichtschutz, zwar keinen Mais, aber sehen kann uns niemand.
    Im übrigen sind die Maispflanzen schon sehr weit, es ist ein Augenschmaus und ich freue mich schon wieder aufs Fotografieren der wachsenden Kolben.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

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  6. bruni kantz schreibt:

    *lach*, so, so, Du sonnst Dich hinterm Maisfeld …, weiß es der Nachbar????
    Schöne Zeilen, liebe Regina. Ich wünsch Dir ein sonniges Maisfeld zum Wochenende!
    Liebe Grüße von Bruni

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