Ich brauche keinen Wecker

… falle ich doch gewöhnlich von selbst aus dem Bett, meist gegen 5.00, spätestens um 6.00 Uhr und sollte ich doch mal länger schlafen, was selten vorkommt, dann läuten hier um Punkt 7.00 Uhr die Kirchenglocken. Mein Gehör ist nicht mehr so gut seit dem Hörsturz vor einigen Jahren, aber die Glocken höre ich immer.

Heute habe ich sie aber zu einer Zeit gehört, in der sie nicht klingen können. Vielleicht habe ich sie im Traum wahrgenommen. Es kam mir schon komisch vor, dass es noch nicht richtig hell war – auf die Uhr habe ich aber nicht geschaut. Aber ich bin aufgestanden, habe mein morgendliches Ritual begonnen: Kaffeemaschine anstellen, kurz ins Bad, Kaffeebecher mitnehmen, Computer anstellen, Mails abfragen und dann ein wenig hier lesen, ein wenig da. Überlegen, ob ich schon etwas schreiben möchte … heute nicht … und dann einen kurzen Tagesplan erstellen (im Kopf).

Es liegt einiges an heute, macht nichts, wird schon irgendwie klappen – ich muss mich beeilen. Dachte ich! War aber nicht so, denn der erste Blick auf die Uhr zeigte mir, dass da noch jede Menge Zeit bleibt, den Tag in Ruhe zu beginnen. Es war erst 4.00 Uhr.

Tja, so begann mein Tag heute. Ich habe schon zwei Briefe geschrieben (handschriftlich), geduscht, Wäsche sortiert, mich aufgehübscht und jetzt kann ich durchstarten und alles schaffen, was ich mir vorgenommen habe. Ist doch gut!

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Über Regina (klatschmohnrot)

Autorin
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13 Antworten zu Ich brauche keinen Wecker

  1. mono8no8aware schreibt:

    also ich finde das klasse, so einen tagesbeginn, no net hudle, sagen manche der südländer dazu am morgen *lach*
    aber sag, liebe madame klatschmohnrot, was verbirgt sich denn hinter dem wort „aufgehübscht“?
    *lieb fragend guck*
    ludwig

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    • klatschmohnrot schreibt:

      Guten Morgen, Ludwig,

      aufgehübscht: das heißt, dass die Haare in Form gebracht werden und hier und da ein wenig Farbe aufgelegt wird (die Betonung liegt auf „wenig“), zum frischeren Aussehen und Wohlfühlen. Ich gebe es zu, ich bin eitel … wenn mich dann noch ein leichter Duft in den Tag begleitet, bin ich zufrieden.
      Duftige Grüße
      Regina

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      • mono8no8aware schreibt:

        danke für die rasche „stellungnahme“ …
        wer ist das nicht, eitel?!

        es sind wir doch alle eitel!
        dazu verplichtet uns ja schon
        der selbsterhaltungstrieb
        und der liebessextrieb …

        herzlich
        ludwig

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  2. Follygirl schreibt:

    Konnte ich mir so richtig vorstellen…
    Ich bin ja auch ein Frühaufsteher, auch wenn ich nicht los muß.
    Liebe Grüße, Petra

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    • klatschmohnrot schreibt:

      Es ist schön, wenn noch alle schlafen und die Welt noch so schön ruhig und scheinbar in Ordnung ist, deshalb mag ich die Zeit nach dem Aufstehen ganz besonders gern, liebe Petra!

      Viele Grüße
      Regina

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  3. fudelchen schreibt:

    Um 5 Uhr bin ich zu Bett gegangen, weil ich nicht schlafen konnte.
    Die Sonne ging auf, die Vögel zwitscherten, aber genau da, wurde ich sehr müde.
    Mal schauen, was diese Nacht passiert, müde bin ich noch nicht.

    Herzlichst ♥ Marianne

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    • klatschmohnrot schreibt:

      Hallo Marianne,
      ich wünsche dir, dass du heute nacht richtig gut schlafen kannst! 🙂
      Danke für deinen Besuch und Kommentar, ich werde gleich einen Gegenbesuch bei dir machen!
      Herzliche Grüße
      Regina

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  4. bruni kantz schreibt:

    Liebe Regina, kannst Du mir nicht ein bißchen von der gewonnenen Zeit abgeben? Brauchst Du doch gar nicht alle … ☺ LG von Bruni

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    • klatschmohnrot schreibt:

      Liebe Bruni,

      gern – doch wie soll ich das machen? Hast du eine Idee?
      Ach, ich weiß schon – ich komme heute Abend einfach ein Stündchen in dein Bloghaus und lese deine Gedichte! 🙂
      Liebe Grüße
      Regina

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  5. rosadora schreibt:

    das ende der nacht liegt am beginn des neuen tages, oder wie.
    heute wollte ich das mal erkunden.
    eigentlich hat mich nur eine stechmücke vom schlafen abgehalten.
    deine glockengeschichte – die glocken läuten hören, obwohl sie nicht erklingen – najsa, da gibt es viele deutungen…
    schlaf gut und lieg nicht auf der lauer.
    rosadora

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    • klatschmohnrot schreibt:

      Oh, diese bösen -Mücken. Das kenn ich auch gut -hbae mal ein Gedicht drüber geschrieben, das ich gleich mal suchen geh.
      Und dann schau ich mal bei Traumdeutung nach, was die Glocken wohl bedeuten mögen.

      Danke, Rosadora
      liebe Grüße
      Regina

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  6. Anna-Lena schreibt:

    Ich bekenne mich als Nachteule und liebe die Stille der beginnenden Nacht. Allerdings stehe ich im Sommer und besonders in den Ferien auch nicht spät auf, um den Tag nicht zu verpassen 🙂

    Liebe Donnerstagsgrüße
    Anna-Lena

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