Blitze

Ein paar Tage hatte ich mich verkrochen, habe die Natur genossen und das Nichtstun. Ich habe meine Seele baumeln lassen und Gedanken entlassen, die mir nicht gut tun. Am zweiten Tag entstand eine Leere im Kopf, wie ich sie lange nicht gespürt habe – kein Gedankenkarussell, einfach nur sehen, staunen und wahrnehmen, was um mich herum war.

Dann waren sie plötzlich da, die Gedankenblitze – Erinnerungen an Menschen und Dinge, die ich längst vergessen glaubte. Alte Geschichten gingen mir durch den Kopf und es drängelten sich keine Sorgengedanken dazwischen, um alles wieder zu zerstören, so wie ich es schon kenne. Ich habe auch schon eine Idee, wie ich diesen Zustand möglichst lange halten könnte. Ich werde es versuchen.

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Über Regina (klatschmohnrot)

Autorin
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10 Antworten zu Blitze

  1. Lavendelblau schreibt:

    🙂
    Ich wünsch dir ein immerwährendes Blitzgewitter mit tollen Ideenblitzen.
    Liebe Grüße
    Elke

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  2. bruni kantz schreibt:

    Gute Gedanken hattest Du, hoffentlich bringt sie der Alltag nicht durcheinander. Ohne Auszeiten verkümmern viele wirklich gute Gedanken und werden von den Sorgen untergebuttert. Lass es nicht geschehen!
    LG von Bruni

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  3. Anna-Lena schreibt:

    Die Geister der Vergangenheit lassen sich nicht vertreiben, aber zähmen 🙂

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

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  4. mono8no8aware schreibt:

    warum das möglichst lange dir erhalten, diese kopfleere?
    eine ganz besondere lehre?
    liebe grüße
    ludwig

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    • klatschmohnrot schreibt:

      Die Leere war mir eine Lehre, jetzt möchte ich den Raum erhalten, der entstanden ist, um neue Gedanken einziehen zu lassen. (Es hört sich leichter an, als es ist, glaube ich. Aber ich übe!)

      Liebe Grüße
      Regina

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  5. Waldameise schreibt:

    Gutes Gelingen beim Umsetzen deiner Gedankenblitze, liebe Regina. Die Störenfriede bindest du am besten an einen roten Luftballon und lässt ihn fliegen …

    Liebe Grüße,
    Andrea

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