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Archive for Mai 2011

Ich bin Optimist – das macht mir das Leben einerseits leichter, bewahrt mich aber andererseits nicht vor Enttäuschungen. Als Pessimist hätte ich mich darauf vielleicht einstellen können, so aber falle ich jedes Mal aus allen Wolken, wenn es wieder passiert. Ich sehe das Gute im Menschen auch dann, wenn längst alle Zeichen auf Sturm stehen. Dann nehme ich ihn/sie in Schutz und sage mir: „Es gibt einen Grund für das Verhalten, es wird schon noch, sei geduldig!“
Gestern war wieder so ein Enttäuschungstag. In diesem Fall ging es um Vertrauen und Versprechungen, die nicht eingehalten wurden. Irgendwann ist auch meine Geduld am Ende, doch was mache ich, statt mal richtig den „Hermann“ rauszulassen und mein Recht einzufordern?
Ich schlucke runter, kämpfe mit den Tränen und bin stumm wie ein Fisch, blub!
Das Schlimmste ist, dass ich mich anschließend dermaßen über mich selbst ärgern muss, dass ich keine Ruhe finde und die leidige Geschichte immer wieder von vorn aufrolle, um den Grund zu finden, warum ich mich wieder mal hab täuschen lassen.

Ich bin so eine blöde Gans!

Ich könnte mich jetzt mit weiteren Tiernamen beschimpfen, aber die können ja auch nichts dafür, dass ich bin wie ich bin. Ein Optimist eben, ein unverbesserlicher. 😦

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Verkaufsoffener Sonntag gestern – mir fehlt der freie Tag und ich bin erschöpft. Kein guter Start in den Montag. Ich besinne mich auf die kleinen Schritte und fange langsam an. Eines nach dem anderen, kein Überholen und dann doch nicht ankommen.

Gern würde ich einen Tag Urlaub machen in dieser Woche, mal sehen, ob ich das durchkriege. Einmal einen Tag lang die Seele baumeln lassen, das wäre schön!

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Schreiben

In den letzten Jahren habe ich beinahe alles, was ich geschrieben habe direkt in den PC getippt. Das geht viel schneller, als wenn ich mit der Hand schreibe. Aber – es ist auch anders. Das stelle ich seit ein paar Tagen mal wieder fest.
Da meine Technik hier immer mal wieder versagt, schreib ich also wieder per Hand in ein dickes Buch. Es ist toll, denn es fließt ganz wunderbar und ich kann dabei den inneren Zensor super ausschalten und fang nicht gleich an, herumzudoktern und zu verbessern. Ich achte weder auf Stil, noch auf Rechtschreibung und Zeichensetzung, ich schreibe einfach drauflos und das ist gut so. Wenn ich mal keine Idee habe, kann ich das immer noch abtippen und dann überarbeiten.
Gestern konnte ich auf diese Weise wieder ein Kapitel meiner Lebensgeschichte schreiben und eine kleine Kindergeschichte, die heute Abend in den PC wandern wird.

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Gestern erinnerte ich mich an eine Übung, die ich einmal während eines Sommerseminars kennen gelernt habe. Wir beschäftigten uns mit der Arbeit an der eigenen Biographie. Dabei wurden die Märchen zur Hilfe genommen. Ich habe jetzt nicht die Zeit, die Übung eingehender zu beschreiben, nur so viel: Am Ende der Übung hatte sich jeder Teilnehmer sein „Lebensmärchen“ zugeordnet und das begleitet mich nun immer mal wieder in meiner Schreibarbeit. Gestern hat es dazu beigetragen, dass ich nach langer Zeit mal wieder einen handschriftlichen Eintrag in mein Lebenstagebuch machen konnte. Es floss wie von selbst und während des Schreibens sind mir Dinge eingefallen, die ich seit vielen Jahren nicht mehr gedacht (gewusst) habe. Spannend ist das, überaus spannend und wenn ich es schaffe, diesen Fluss aufrecht zu erhalten, dann werden wieder einige Lücken in meiner Lebensgeschichte geschlossen werden können.
Heute möchte ich mich auf die Suche nach einem Kinderspiel machen, dessen Worte mir einfach nicht einfallen wollen. Man spielt es zu dritt, zwei Kinder bilden eine Brücke und ein drittes geht drunter her oder setzt sich auf die Schaukel, die die Hände der beiden anderen bilden. Es ist aber nicht „Dornröschen war ein schönes Kind“, das ist zwar ähnlich, aber doch anders. Na, es wird mir schon einfallen, vielleicht erinnert sich ja jemand anders dran und hilft mir auf die Sprünge.

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Meinen Kindern habe ich jeden Abend Geschichten vorgelesen. Es war immer richtig schön und es verging kaum ein Abend, an dem nicht erzählt oder gelesen wurde. Als sie größer wurden, habe ich es vermisst und einfach angefangen, Geschichten aufzuschreiben. In weiser Voraussicht, denn heute ist da wieder jemand, der, wenn er mich sieht, um eine Geschichte bittet. Gestern habe ich ihn besucht, meinen Enkel. Er lief sofort in sein Zimmer, holte ein Buch und pflanzte sich auf meinen Schoß. „Erzähl, Oma!“
Ich genieße diese Zeit mit ihm!

Meine heutige Geschichte ist schon älter, wenn ich Glück habe, wird es mir auch mal so gehen, wie der Oma in meiner Geschichte. Zeitlich wird das allerdings nicht mehr gelingen, denn dann müsste ich 102 Jahre alt werden, nee, das will ich nicht!

Zum Lesen bitte HIER klicken.

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Gestern habe ich die ersten Maispflanzen entdeckt, in Reih und Glied zeigten sie sich auf dem Feld, das gerade noch dunkel und frisch gepflügt war. Vorwitzig blitzten sie mich an und flüsterten: „Wir haben Durst“.
Ja, so ein Regenschauer wäre richtig gut, dachte ich und siehe da: Am Morgen hat es ein Schäuerchen gegeben, nicht viel, aber gerade so viel, dass meine Maispfänzchen ein Schlückchen nehmen konnten.
Ich gebe zu, dass ich jedes Mal begeistert bin, wenn ich den ersten Mais des Jahres entdecke. Habe schon Gedichte drüber geschrieben, die ich später in unsere Blogs einstellen werde.

Heute gibt es hier KLICK eine Sommergeschichte.

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Heute werde ich mit kleinen Schritten vorwärts gehen und mich nicht ständig selbst überholen, indem ich den zweiten Schritt vor dem ersten gehe. Das war wohl gestern mein Problem. Ich habe mir das schon oft vorgenommen, zwischendurch vergesse ich es leider immer wieder und versuche eben, alle Dinge an einem einzigen Tag zu klären. Geht nicht! Man stolpert und im schlimmsten Fall bleibt man liegen.

Auch Ausreden lassen ich heute nicht gelten. Ich werde streng mit mir sein. Kein: „Das kann ich nicht“, „Das geht nicht, weil“, „Klappt ja doch nicht“ heute. Versprochen! Mir selbst.

Vor kurzem habe ich ein Seminar besucht, einiges habe ich umsetzen können, anderes nicht. Dies ist nun meine erste Baustelle, an der ich ab heute arbeiten werde. Der Grundsatz lautet: Tu alles, was sich in fünf Minuten erledigen lässt, sofort! Wenn ich mich daran halte, dann wird es mehr Ordnung auf meinen Lebensbaustellen geben und alles wird überschaubarer sein. Ich fang dann mal an …

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… habe ich gerade geschrieben. Sie ist nicht lang und ich bin auch nicht besonders zufrieden mit ihr. Vielleicht habe ich für heute das falsche Thema gewählt. Ich wollte was Lustiges schreiben und da der Tag voller Unlustiger Begebenheiten war, hat das nicht funktioniert. Egal – die Geschichte kommt in den Arbeitordner „Überarbeiten“ und irgendwann hole ich sie wieder raus und überarbeite sie.

Nach der Pflichtgeschit‘ habe ich mich eine halbe Stunde ans Klavier gesetzt und siehe da, es ging mir besser. Morgen versuche ich es mal umgekehrt, erst ans Klavier und dann an den PC.

Und jetzt gehe ich schlafen. (Natürlich lese ich vorher noch, sonst kann ich gar nicht einschlafen) Was ich lese? Gabi Köpp: Warum war ich bloß ein Mädchen? Die Geschichte der Flucht 1945 – ein Tagebuch.

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Wenn sie so neben uns auf der Terasse sitzt, sieht es so aus, als habe sie Ringelsocken an. Anmutig stellt sie ihre Beinchen vor sich, wie eine feine Dame. Sie putzt sich und schnurrt vor Wohlbehagen. Anfassen dürfen wir sie nicht.

Ihre Mutter hat sie bei uns auf dem Dachboden geboren. Wie sie den Weg dorthin gefunden hat, wissen wir nicht. Plötzlich war sie da, die Katzenfamilie, Mutter und sechs Kinder. Als die Kleinen groß genug waren, verschwand Mutter Katze und auch einige der Kinder machten sich auf den Weg in die weite Welt. Zwei sind geblieben und wenn ich das gestern richtig gesehen habe, dann hat Kater Michel, bevor auch er verschwand, eine von beiden beglückt, denn sie hat einen dicken, kugeligen Bauch und schon bald werden wieder junge Katzen geboren werden.

Was eigentlich schön ist, macht uns trotzdem Sorgen. Was passiert mit den Kleinen. Mutter lässt sich nicht einfangen, sonst hätten wir sie zum Arzt gebracht, um den Kindersegen zu verhindern. Andererseits fühlt sie sich bei uns so wohl, dass sie uns vielleicht ständig mit neuen Kätzchen erfreuen wird. Was tun?

Der jetzt zu erwartende Nachwuchs wird wohl eine Heimat auf den umliegenden Bauernhöfen finden, danach müssen wir uns etwas einfallen lassen.

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Das Gedicht habe ich vor vielen Jahren (40 ?) für meine Mutter geschrieben, es passt noch immer gut und ich bin froh, dass sie für mich da ist.

Danke

Mama, eine Sonnenblume
mache ich dir zum Geschenk,
diese soll dir allzeit zeigen,
dass ich immer an dich denk.
Nicht nur heut am Muttertag,
jeder Tag im Jahr ist schön,
weil ich weiß, dass du mich liebst
und wir zwei uns gut verstehn.

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