Biographiearbeit

Gestern erinnerte ich mich an eine Übung, die ich einmal während eines Sommerseminars kennen gelernt habe. Wir beschäftigten uns mit der Arbeit an der eigenen Biographie. Dabei wurden die Märchen zur Hilfe genommen. Ich habe jetzt nicht die Zeit, die Übung eingehender zu beschreiben, nur so viel: Am Ende der Übung hatte sich jeder Teilnehmer sein „Lebensmärchen“ zugeordnet und das begleitet mich nun immer mal wieder in meiner Schreibarbeit. Gestern hat es dazu beigetragen, dass ich nach langer Zeit mal wieder einen handschriftlichen Eintrag in mein Lebenstagebuch machen konnte. Es floss wie von selbst und während des Schreibens sind mir Dinge eingefallen, die ich seit vielen Jahren nicht mehr gedacht (gewusst) habe. Spannend ist das, überaus spannend und wenn ich es schaffe, diesen Fluss aufrecht zu erhalten, dann werden wieder einige Lücken in meiner Lebensgeschichte geschlossen werden können.
Heute möchte ich mich auf die Suche nach einem Kinderspiel machen, dessen Worte mir einfach nicht einfallen wollen. Man spielt es zu dritt, zwei Kinder bilden eine Brücke und ein drittes geht drunter her oder setzt sich auf die Schaukel, die die Hände der beiden anderen bilden. Es ist aber nicht „Dornröschen war ein schönes Kind“, das ist zwar ähnlich, aber doch anders. Na, es wird mir schon einfallen, vielleicht erinnert sich ja jemand anders dran und hilft mir auf die Sprünge.

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Über Regina (klatschmohnrot)

Autorin
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2 Antworten zu Biographiearbeit

  1. mono8no8aware schreibt:

    interessant, was du da schreibst über die „übung“ …

    leider keine ahnung, was dieses kinderspiel angeht …

    hab ein schönes we 🙂
    mono

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    • klatschmohnrot schreibt:

      Es ist mir eingefallen, nachdem ich heute Mittag mit meiner Schwester gesprochen habe. Ich wusste die Melodie plötzlich wieder und sie erinnerte sich an ein paar Worte … und plötzlich war alles wieder da.

      Machet auf das Tor, machet auf das Tor,
      es kommt ein goldner Wagen.
      Wer sitzt darin, wer sitzt darin,
      ein Mann mit goldnen Haaren.
      Was wil er will er denn, was will er will er denn,
      er will die …….. (Namen einsetzen) holen,
      aus Po-o-len.

      Das o bei Polen wird langgezogen und währenddessen wird ein Kind, das gerade unter dem Tor durchgeht eingefangen. Dann darf es wählen: Himmel, oder Hölle, bei Hölle entlässt man es und bei Himmel darf es sich auf die verkreutzten Hände der Brückenkinder setzen und wir geschaukelt und getragen.

      Hach, war das schön!

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