Vorlesetag

Morgen gibt es eine neue Reizwortgeschichte hier im Blog, aber heute bereite ich mich zuerst einmal auf den bundesweiten Vorlesetag vor, der morgen stattfindet.

Ich bin eingeladen, in einem hiesigen Kindergarten vorzulesen. Es gibt Geschichten vom kleinen Trecker, von Sumsinella und die ein oder andere Geschichte aus meinen Vogelgeschichten. Weihnachtliches ist ja erst nach dem Totensonntag angesagt (jedenfalls bei mir). Natürlich kommt auch meine Oma Betty zum Einsatz, diese Geschichten lese ich für die älteren Kinder vor.

Ich freu mich schon und werde anschließend ein wenig davon erzählen.

#bundesweiter Vorlesetag

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Eigentlich

wollte ich in diesem Jahr keinen öffentlichen Adventskalender schreiben. Ich habe für mein Enkelchen Nora einen ersten Adventskalender gemalt und nur wenige Worte dazu geschrieben, da sie ja erst knapp vier Monate alt ist und zwar den Klang unserer Stimmen liebt und bunte Bilder aufmerksam betrachtet, aber noch nicht so richtig verstehen kann, um was es geht. Im nächsten Jahr werde ich die kleinen Geschichten dazu dann erweitern und so hat sie gleich für mehrere Jahr einen Geschichtenadventskalender.

Nun ist es aber so, dass ich von verschiedenen Seiten angesprochen werde, welches Thema denn mein neuer Internetadventskalender haben wird und ich sehe, dass der Kalender „Weihnachten im Stall“ recht häufig angeklickt wird. Es rattert also in meinem Kopf: Soll ich, oder soll ich nicht? Ist die Zeit nicht zu knapp, schaffe ich das überhaupt noch, immerhin ist heute schon der 12. November.

Gestern war ich dann beim Zahnarzt, Kontrolle (alles okay, yippi yea) und Zahnreinigung – und auch dort die Frage: Bekommen wir wieder einen Adventskalender mit Geschichten?
Kann man da noch „nein“ sagen? Kann man, ich aber nicht deshalb geht es nun ab heute ans Werk. Irgendwelche Wünsche von Seiten meiner Leser? Themenvorschläge etc?

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Noras Türchen Nr. 12

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Warten auf den Musenkuss

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Ich hatte mir fest vorgenommen,

den Tag mit einem Reim zu starten.

Heut hab ich es nicht hinbekommen,

musste recht lange darauf warten,

dass meine Muse mich auch küsste,

sie war den ganzen Tag verschwunden.

Wenn ich doch jetzt nur endlich wüsste,

wo sie sich rumtrieb viele Stunden.

Ich gönn es ihr, lass sie in Ruhe

und hör dann jetzt auch auf zu dichten.

Ich steig in meine Wanderschuhe –

und widme mich ganz andren Pflichten.

(Frischluft tanken, Herbstduft erschnuppern,

Schritte zählen, Pläne machen etc. oder Kaffee trinken, Karten malen – siehe oben)

 

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Dies und das

Das Festival war prima, tolle Bands, eine super Location und gute Stimmung. Ich hätte von mir selbst nicht gedacht, dass ich diese lange Zeit (von 18.00 Uhr bis 1.00 Uhr) durchhalten könnte. Ging aber gut, eben weil es gut war!

Jetzt gibt es wieder ruhiger Unternehmungen, zwei Lesungen im November, einmal in einem Kindergarten zum bundesweiten Vorlesetag und eine weitere (schon adventliche) Lesung bei interessierten „Land“frauen. Ich freu mich drauf und arbeite nebenbei an einem neuen Adventskalender.

Und wenn ich nicht schreibe oder lese, dann male ich mit wachsender Begeisterung.

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„Happy Halloween“ (nach einer Idee von Clarissa Hagenmeyer)

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Festival in Sicht

Heute bin ich eingeladen, ein Rythm & Blues Festival zu besuchen. Ich freue mich schon sehr darauf, denn ich habe lange kein Konzert mehr live erlebt. Dies ist nun ganz was anderes, als ich sonst so auswähle. Ich bin mächtig gespannt und werde natürlich berichten.

Vorher werde ich aber noch diesen wunderbaren Herbsttag genießen. Die Sonne tut, was sie kann und mich zieht es in den Garten – also dann …

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Nelli und die Blaumeise

Die Reizwörter: Zitteraal – Klagelied – ungerecht – zufrieden und vergiften waren für eine Geschichte zu verarbeiten. Hier folgt meine Version.

Weitere Geschichten findet ihr bei meinen beiden Mitstreiterinnen:

Lore und Martina

 

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Nelli zerknüllte das Papier, auf dem sie gerade noch einige Gedanken niedergeschrieben hatte.
„Wozu mache ich das eigentlich und für wen?“, dachte sie und stand auf. Sie ging in die Küche, füllte den Wasserkocher mit frischem Leitungswasser, drückte auf den Knopf und wartete, bis ihr das Blubbern verkündete, dass es kochte. In ihrer Lieblingstasse hing schon der Teebeutel, den sie nun mit dem Wasser übergoss. Sofort breitete sich der Duft von Zimt und anderen Gewürzen in der Küche aus. Nelli legte ein paar Kekse auf einen Teller und trug Teetasse und Plätzchenteller ins Wohnzimmer. Sie setzte sich wieder an ihren Schreibtisch und blickte aus dem Fenster in den herbstlichen Garten. Auf der Fensterbank saß eine winzige Blaumeise. Nelli hielt ganz still, um sie nicht zu verjagen.
„Na, kleines Vögelchen? Bist du auch einsam?“, fragte sie. Die Meise legte das Köpfchen zur Seite und betrachtete die Frau am Fenster. Ob sie hoffte, dass wieder ein paar Krümel für sie abfallen würden?
Nelli lächelte. ‚Ich habe einen Vogel‘, dachte sie. ‚Nun unterhalte ich mich schon mit Blaumeisen!‘
Das Vögelchen blieb sitzen, beinahe sah es so aus, als schaute es Nelli in die Augen und wartete darauf, dass sie weiter mit ihm sprach. Nelli nahm es als Aufforderung und begann zu erzählen:
„Weißt du, kleine Meise, mir geht es gerade nicht so gut. Ich habe alles, was ich zum Leben brauche und könnte zufrieden sein, aber mir fehlen die Menschen. Als ich noch täglich in mein Büro ging, da hatte ich viele Menschen um mich herum, und auch wenn wir unsere Arbeit erledigen mussten, so hatten wir doch eine Menge Spaß dabei. Besonders die Pausen waren immer sehr schön, wenn wir alle gemeinsam in der Kantine saßen und uns ausgetauscht haben. Viele meiner Geschichten sind aus diesen Begegnungen gewachsen. Immer wieder war da ein Satz, ein Wort, eine Begebenheit, die in mir eine Geschichte wachsen ließen. Manchmal waren es nur kurze Episoden, aber auch meine lange Erzählung vom König, der heimkehrte, entstand auf diese Weise. Es ist beinahe so, wie wenn man in mir das Gedankenkarussell anwirft. Das habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Ist das nicht traurig?“
Die kleine Meise verharrte unbeirrt auf ihrem Platz auf der Fensterbank. Nelli hatte sich nun warm geredet und sprach weiter:
„Weißt du, ich war immer angepasst, fast schüchtern. Ich habe nur selten gestritten, weil ich mich immer zurückgezogen habe, wenn es Ungereimtheiten gab. Wenn irgendwer versuchte, das Klima zu vergiften, dann habe ich versucht, wieder Harmonie herbeizuführen, was mir oft gelungen ist. Wenn man mich persönlich angegriffen hat, dann habe ich geschwiegen und bin in mein Schneckenhaus gekrochen. Ich fühlte mich ungerecht von Gott und der Welt behandelt. Dabei wäre ich gern einmal aus der Haut gefahren und hätte, wie ein Zitteraal, elektrische Stöße ausgesendet, um mich zu wehren und zu schützen.“
Nelli schob sich einen Keks in den Mund und genoss die leicht nussige Süße. Als sie das Fenster öffnete, um der kleinen Meise ein paar Krümel abzugeben, flog diese aufgeregt davon. Doch es dauerte gar nicht lange, da ließ sie sich erneut auf der Fensterbank nieder und pickte ein Krümelchen nach dem anderen auf.
„Du hast es gut, Kleine!“, sagte Nelli und seufzte. „Ich singe dir hier Nellis Klagelied und wenn ich es mir recht überlege, bin ich undankbar. Anderen geht es schlechter als mir, ganz sicher. Du machst dir über dein Leben keine Gedanken, oder doch?“, fragte sie und sah den Vogel aufmerksam an. Konnten Vögel denken, sich Sorgen machen? Wohl nicht!
„Weißt du was? Ich fahre jetzt ins Gartencenter und kaufe ein Vogelhaus für euch. Der Winter steht vor der Tür und bevor ich hier weiter herumjammere, sorge ich nun für euch. Wie findest du das?“
Es sah fast so aus, als nicke die kleine Blaumeise, aber das konnte Nelli sich auch eingebildet haben. Auf jeden Fall hielt sie ihr Versprechen. Sie trank ihren Tee aus und machte sich dann auf den Weg zum Gartenmarkt.
Die kühle Herbstluft tat ihr gut. Nun gut gelaunt marschierte sie im flotten Tempo durch den Park, erfreute sich an den bunten Bäumen und sog gierig die Herbstdüfte ein. Herrlich!
Auf einer Bank am kleinen See saß eine Frau, die ein aufgeschlagenes Buch in den Händen hatte. Sie las aber nicht, sondern schaute in die Weite. Nelli grüßte und fragte, ob sie sich einen Moment zu ihr setzen dürfte. Die Frau freute sich offensichtlich, denn sofort schlug sie das Buch zu, steckte es in ihre Handtasche und wandte sich Nelli zu.
„Nur zu!“, sagte sie und deutete auf den Platz neben sich. „Ich freue mich immer über ein kleines Gespräch, wissen Sie!“
„Danke schön!“, sagte Nelli und erzählte von ihrem Vorhaben, ein Vogelhaus zu kaufen. Und sie erzählte auch, wie sie auf die Idee gekommen war. „Ich bin zu oft allein!“, schloss sie ihren Redefluss und die Frau nickte wissend.
„Ich weiß, wovon Sie reden, mir geht es ja nicht anders!“, sagte sie. „Wenn ich darf, begleite ich sie ins Gartencenter und dann trinken wir dort gemeinsam eine Tasse Kaffee. Was halten Sie davon?“
„Viel!“ Nelli lachte. „Davon halte ich viel! Gibt es dort auch Kuchen?“ Sie lachte wieder, fröhlich und unbeschwert und die Frau reichte ihr die Hand und stimmte in das Lachen ein. „Ich heiße Erika!“, sagte sie und dann marschierten die beiden Frauen Richtung Gartencenter.
Von da an trafen sie sich regelmäßig einmal in der Woche auf einen kleinen Plausch. Erika besuchte Nelli, um das Vogelhaus zu bewundern und die kleine Blaumeise freute sich, dass Nelli nun nicht mehr so traurig dreinblickte. Es kann so einfach sein …

© Regina Meier zu Verl

 

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Herbstbeginn und Lieblingsmenschen

Da ist sie also wieder, meine Lieblingsjahreszeit! Vermutlich habe ich über keine Jahreszeit so viele Gedichte geschrieben wie über den Herbst. Es liegt vielleicht daran, dass da in mir und auch im Herbst eine gewisse Melancholie liegt und es fällt mir leichter mich auszudrücken, wenn ich in dieser Stimmung bin.

Es ist ein wenig so, wie wenn Verliebte Gedichte schreiben, die gelingen oft auch sehr gut (bei den großen Dichtern sowieso), weil man voll von dem Gefühl ist. Ja, es beherrscht einen sozusagen. Ich bin auch verliebt – in alle meine Enkel, momentan besonders in Nora, die jüngste von ihnen, die eben hier im Haus wohnt und die ich jeden Tag sehen kann und ihr praktisch beim Wachsen zuschaue. Das ist nochmal ein wenig anders als bei den anderen Lieblingsmenschen in meinem Leben, wunderschön ist es, zum Herzüberlaufen schön!

Und wenn ich nicht gerade Nora beim Wachsen zuschaue, oder Herbstgedichte verfasse, dann male ich Grußkarten.

 

 

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Ordnung im Kopf

Paradies, Adlerhorst, Abenteuer, vorwitzig, laufen

Das sind die Reizwörter für den heutigen Artikel. Lore und Martina haben ebenfalls Geschichten zu den Wörtern verfasst. Damit lassen wir unsere alte Tradition der Reizwortgeschichten wieder aufleben. Monatlich, jeweils am 15. wird ein neuer Beitrag dazu erscheinen.

Hier geht es zu Lore

Hier geht es zu Martina

Ordnung im Kopf
So viele Wörter tummeln sich In meinem Kopf. Ich muss sie sortieren, denn sonst nimmt die Unordnung In meinem Kopf überhand. Aber Ich weiß nicht, wie ich das machen soll. Man könnte die Wörter nach Fachgebieten sortiere, also zum Beispiel alle Tiere in eine Schublade oder alle Schulsachen in eine andere Schublade, alle Farben zusammen in eine Box und alle Namen, die ich so kenne in eine weitere Box. Es gäbe noch eine Schublade für Kleidung und Schuhe, eine weitere für alles, was man so zum Wohnen braucht. Dann hätte ich zwar meine Wörter schön sortiert, aber beim nächsten Satz, den ich aufschreibe, habe ich alle wieder durcheinander geworfen. Kannst du dir vorstellen wie ich das meine? Pass auf, ich erkläre es dir.
Angenommen, ich möchte einen Brief an meine Freundin Isabella schreiben. Ich möchte von meinem Urlaub erzählen, das wäre dann folgendermaßen: Die Überschrift lautet:
Liebe Isabella.
Die Isabella nehme ich aus meiner Namens-Box.
Ich habe mir ein wunderschönes rotes Kleid gekauft.
Somit musste ich aus der Farb-Box das Rot nehmen und aus der Kleidungsschublade das Kleid.
Verstehst du, was ich meine?
Ich sehe schon, du findest mich verrückt. Vielleicht hast du ja sogar ein bisschen recht damit, aber das sind eben diese Gedanken, die mich umtreiben.
Als ich mit meinem Freund Jan mal darüber diskutiert habe, hat er mich angesehen, als täte ich ihm ganz furchtbar leid. Er hatte aber auch keine Lösung für mich. Er sagte nur, dass Wörter sich immer wieder erneuern, genauso wie der Schwanz der Eidechse oder die Beine bei einigen Weberknechtarten. Ich könne die Wörter also ruhig benutzen, da sie sich nicht verbrachen, sondern immer wieder erneuern.
Lange habe ich darüber nachdenken müssen und mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es richtig ist, was Jan sagt. Sogar die Wörter, die ich so gar nicht mag erneuern sich und sind immer präsent. Ich sollte einmal eine kleine Geschichte mit fünf Reizwörtern schreiben. Eigentlich mache ich das sehr gern, aber die Reizwörter, die gestellt wurden, gefielen mir gar nicht so gut. Abenteuer, Paradies, vorwitzig und laufen waren gute Wörter. Dazu fiel mir auch umgehend etwas ein, das ich dazu schreiben könnte – allein das Wort Adlerhorst stellte für mich eine große Herausforderung dar. Es gefiel mir nicht, nicht auf Anhieb und schon gar nicht mehr, als ich es googelte. So ein Wort wollte ich nicht haben für meine Geschichte, denn weder hatte ich jemals ein Adlerhorst gesehen, noch gefiel mir das, was ich darüber erfuhr. Ein geschichtsträchtiges Wort, aus einer Zeit, die wir alle zwar nicht vergessen sollten, über die wir aber lieber nicht nachdenken möchten. Es wäre also für mich ein Wort, das ich gern aussortieren würde. Weg damit, für immer und ewig.
Aber, und jetzt kommt’s: Was kann der Adler dafür, dass ein Mensch mit vielen Anhängern dieses Wort benutzt hat, um sein Quartier danach zu benennen? Nichts, rein gar nichts kann er dafür. Aus diesem Grunde habe ich beschlossen, den Adlerhorst in meine Schublade „Wohnen“ einzusortieren. Da gehört es hin, genauso wie Meisennest oder Sofakissen, nicht wahr?

Und da bin ich auch schon am Ende meiner Gedankenkette angekommen. Es ist wie es ist und es bleibt auch so und ich schreibe halt Geschichten über Meisennester oder Bärenhöhlen und den Adler, den lasse ich am Himmel seine Bahnen ziehen und bewundere ihn respektvoll.

© Regina Meier zu Verl

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Löffelsprache

Gerade habe ich ein wenig in meinem alten Blog gelesen und einen Eintrag gefunden, der mich zum Lachen gebracht hat und den ich euch nicht vorenthalten möchte. Er stammt aus dem Jahre 2015 und Lukas und ich erinnern uns immer noch gern daran und wiederholen das Erlebte. (Er schläft übrigens noch immer gern in der Besucherritze, obwohl er nun schon 11 Jahre alt ist)

Es war einmal ein Junge, der verbrachte die Sommerferien bei seinen Großeltern.
Der Junge hieß Sakul* und er liebte seine Oma Aniger und seinen Opa Nitram sehr. Nur in seinem Gästebett wollte er absolut nicht schlafen, denn bei Oma und Opa in der „Besucherritze“ war es doch viel netter. Oma Aniger musste jeden Abend mit ihm zu Bett gehen und ihm eine Geschichte erzählen. Gern hörte er gelesene Geschichten, aber noch lieber waren dem kleinen Sakul die spontan erdachten kleinen Geschichten, bei denen er immer ein wenig mitmischte und seine eigenen Ideen einbrachte.
Gerade gestern gab es wieder ein großes Gelächter im Bett. Da musste Opa Nitram doch nach einer Weile mal streng um die Ecke schauen, weil das Gekicher und Gegröhle im Schlafzimmer einfach nicht nachlassen wollte.
Es ging um die Löffelsprache, die die Oma in ihrer Kindheit so gern gesprochen und auch niemals vergessen hatte. Sie sprach dem Kind ein paar Sätze vor und es dauerte gar nicht lange, das hatte der Junge das Prinzip verstanden. Zum Schluss sagte er sogar: „Oma Aniger, schreib das bitte alles auf, damit wir es nicht vergessen.

Ich-hichlefich bin-hinlefin jetzt – hetztlefetzt mü – hülefü de – helefe!

* Die Namen in der Geschichte hier wurden rückwärts geschrieben, damit die Personen nicht erkannt werden! 🙂

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Glückssteine

 

Die Karte ist von gestern Abend, den Stein (Vorder- und Rückseite) habe ich gestern ausgesetzt. Das mache ich ab und zu und habe dabei eine diebische Freude, stelle mir vor, wer ihn findet und wie derjenige gucken könnte. Grins!

(Ich mache das übrigens schon sehr lange, lange bevor das Steine aussetzen in Mode gekommen ist!)

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